„Sieben Stück nur eine Mark“

In Bingen und drumherum kannte früher praktisch jeder das Angebot der Bäckerei Riebel. Sieben Kreppel für eine D-Mark gehörte zur Fastnachtszeit wie die Helau/Olau-Rufe in einer Session. 1905 übernahmen Adam und Sofie Riebel die Bäckerei Lautensack. Als Adam 1927 starb, führt sie seine Frau bis 1947 weiter und übergab dann an Sohn Seppel und seine Frau Gertrud. 1974 wurde Stiefsohn Klaus Bormann der neue Chef des Hauses, der den Betrieb bis zur Geschäftsaufgabe im Jahre 2016 führte. Heute befindet sich die Postfiliale in den ehemaligen Bäckereiräumen.

Die Bäckerei Riebel 1974

Die Bäckerei Riebel 1925, mit dem Mäuseturm als Backwerk

Die Bäckerei Riebel 1905

Die Bäckerei Riebel 1950