Villa am Rupertsberg - Stadtarchiv & Klosterarkaden
Mit dem 'Fahrstuhl in die Vergangenheit' wird das ehemalige Hildegard-Kloster erlebbar
Der Besuch des 'Fahrstuhls in die Vergangenheit' ist im Rahmen eines Besuchs im Museum am Strom oder mit Einzelticket vor Ort (2 €) möglich.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag sowie Sonntag von 14 bis 17 Uhr. An Feiertagen ist geschlossen.
Flyer Villa Rupertsberg (PDF-Dokument; 0,8 MB)
Kombiführung Museum am Strom-Villa am Rupertsberg
Am Beginn der Führung steht ein Besuch der Hildegard-Ausstellung im Museum am Strom. Dort wird das gesamte Leben und Wirken der großen Prophetin anschaulich vermittelt. Der geführte Weg zwischen Museum und Villa bietet Gelegenheit, die Geschichte des Klosters kennenzulernen, um schließlich an der Original-Wirkungsstätte am Rupertsberg, die Überreste der Hildegardkirche zu besuchen. Der „Fahrstuhl in die Vergangenheit“ führt Sie dann mitten hinein in das Kloster des 12. Jahrhunderts – und lässt die Lebenswelt Hildegards plastisch an Ihnen vorbeiziehen.
Führungsdetails:
Dauer: ca. 2 Stunden
Gruppengröße: max. 25 Personen
Preis pro Gruppe: 90 € zuzgl. Eintritt
Termin: ganzjährig buchbar im Museum am Strom T. 06721-184 353 oder bei der Tourismus & Kongress GmbH T: 06721-184 200 (auch außerhalb der Öffnungszeiten)
Weitere Informationen rund um den Rupertsberg und Hildegard von Bingen finden Sie auf den Seiten des Stadtarchivs bzw. in der Rubrik 'Hildegard von Bingen'.
Vor fast 400 Jahren ist das Hildegardkloster weitgehend zerstört worden, nach 1803 war das Gelände stets in Privatbesitz und die Überreste des Klosters nicht mehr öffentlich zugänglich. Durch den Umzug des Stadtarchives in der Villa am Rupertsberg können nun die Klosterarkaden der ehemaligen Stiftskirche besucht werden und mit Hilfe digitaler Technik wird das verschwundene Kloster Hildegard von Bingen und die Geschichte des Rupertsberg erlebbar.
Der „Fahrstuhl in die Vergangenheit“ -per Knopfdruck eintauchen in die Lebenswelt des Klosters
Der „Fahrstuhl in die Vergangenheit“ fährt mitten hinein in das Kloster, wie es im 12. oder 13. Jahrhundert ausgesehen haben mag. Zuerst geht es abwärts auf das Laufniveau der Kirche im Mittelalter. Mit Hilfe eines Navigierfeldes kann der visuelle Rundgang beginnen. Zuerst durch die Kirche, in den Kreuzgang hinein und dann hinaus auf den Klosterhof? Oder doch lieber gleich hinauf auf den Kirchturm, um den Ausblick auf das hochmittelalterliche Bingen zu genießen?
Der Leiter des Museums am Strom, Dr. Matthias Schmandt, gibt als Gast in der Landesschau RLP (Sendung vom 24. Mai 2023) detaillierte Einblicke in die digitale Rekonstruktion des ehemaligen Hildegard-Klosters auf dem Binger Rupertsberg: