FAQ - Häufig gestellte Fragen
Baumaßnahme Stadteingang West
- Anlass, Umfang und Zeitplan
Warum ist die Baumaßnahme notwendig?
Der Stadteingang West soll funktionaler, sicherer, barrierefreier und attraktiver gestaltet werden. Gleichzeitig werden die unterirdischen Versorgungsanlagen umfassend erneuert.
Was genau wird gebaut, erneuert oder umgestaltet?
Umgestaltet werden unter anderem der Bereich vom Freidhof über Gerbhausstraße und Gerbhausparkplatz bis zum Fruchtmarkt sowie Teile der Amtsstraße, Museumstraße, Salzstraße, Hindenburganlage und der Laternenplatz. Geplant sind insbesondere ein neuer Kreisverkehr, Straßenbau, barrierefreie Geh- und Radwege sowie Rampen, neue Freianlagen und Grünflächen; am Fruchtmarkt ist ein Fontänenbrunnen vorgesehen. Erneuert werden Kanalisation sowie Gas-, Wasser-, Strom-, Telekommunikations- und Beleuchtungsanlagen.
Welches Ziel verfolgt die Maßnahme langfristig?
Ziele sind eine leistungsfähige Verkehrsführung, mehr Sicherheit für Fuß- und Radverkehr, eine bessere Barrierefreiheit und eine deutliche Aufwertung der öffentlichen Räume – auch mit Blick auf die Bundesgartenschau 2029.
Wann beginnen die Arbeiten, wann sollen sie abgeschlossen sein?
Der Baubeginn ist voraussichtlich im frühen Frühjahr 2027 vorgesehen.
Angestrebter Baubeginn ist 15.02.2027
Der Abschluss ist bis Ende 2028 geplant.
Warum dauert die Baustelle voraussichtlich zwei Jahre?
Die Maßnahme umfasst einen großen innerstädtischen Bereich und verbindet Straßenbau, den Neubau eines Kreisverkehrs, die Neugestaltung von Plätzen und Freianlagen sowie die Erneuerung umfangreicher unterirdischer Leitungsinfrastruktur.
In welche Bauabschnitte ist das Projekt gegliedert?
Die Bauausführung erfolgt im Wesentlichen in zwei Abschnitten:
- 2027: Umbau der Bingerbrücker Straße, des Fruchtmarkts bis zur Kreuzung Fruchtmarkt/Salzstraße/Vorstadt, der Gerbhausstraße bis zum Freidhof sowie Neugestaltung des Gerbhausparkplatzes. In diesem Abschnitt entstehen auch der Kreisverkehr und wesentliche Teile der Leitungsinfrastruktur.
- Ab Frühjahr 2028: Arbeiten an weiteren Platz- und Freianlagen, an Amtsstraße und Museumstraße, an barrierefreien Rampen sowie im Bereich Freidhof und Laternenplatz.
Welche Straßen, Kreuzungen oder Wege sind in welchem Bauabschnitt betroffen?
Siehe Bauabschnitte. Im Jahr 2027 sind insbesondere Bingerbrücker Straße, Fruchtmarkt, Gerbhausstraße und Gerbhausparkplatz betroffen. Ab 2028 folgen vor allem die weiteren Bereiche der Platz- und Freianlagen sowie Amtsstraße, Museumstraße, Freidhof und Laternenplatz.
Kann sich der Zeitplan ändern? Wie wird darüber informiert?
Änderungen sind bei Baumaßnahmen grundsätzlich möglich. Aktuelle Informationen sollen über die Projekthomepage, eine Baustellen-App, die Binger R(h)einschau und weitere Informationswege veröffentlicht werden.
Welche Behörde beziehungsweise welches Unternehmen ist für Planung und Ausführung verantwortlich?
Stadtverwaltung und Stadtwerke Bingen setzen das Projekt gemeinsam um. Für die Erneuerung der Fahrbahn und den Kreisverkehrsplatz liegt die Zuständigkeit beim Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz. Weitere Versorgungsträger wirken bei der Leitungsinfrastruktur mit.
- Sperrungen und Umleitungen
Welche Verkehrsverbindungen werden gesperrt?
Im Jahr 2027 ist für die Arbeiten eine Vollsperrung der Hauptverbindungsachsen im Baufeld erforderlich. Gleichzeitig wird die Nahebrücke saniert.
Handelt es sich um Vollsperrungen oder um Einschränkungen mit eingeschränkter Durchfahrt?
Während des ersten Bauabschnitts im Jahr 2027 ist eine Vollsperrung vorgesehen. In späteren Phasen sind teilweise geänderte Verkehrsführungen und Einschränkungen möglich.
Ab wann gelten die jeweiligen Sperrungen?
Der konkrete Beginn der Sperrungen wird rechtzeitig vor Baubeginn bekannt gegeben. Der Beginn der Maßnahme ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.
Wie verlaufen die ausgeschilderten Umleitungen für den allgemeinen Kfz-Verkehr?
Der Verkehr aus Richtung Kempten in Richtung Innenstadt und Büdesheim wird ab Mainzer Straße über Rochusstraße, Mariahilfstraße und Schloßbergstraße zur Stefan-George-Straße/Gaustraße geführt. In der Gegenrichtung erfolgt die Umleitung aus Richtung Büdesheim ab der Kreuzung Drususbrücke/Saarlandstraße über Gaustraße, Schloßbergstraße, Mariahilfstraße, Rochusstraße und Mainzer Straße in Richtung Kempten.
Wie werden überörtliche Verkehre umgeleitet?
Der Schwerverkehr soll durch frühzeitige Beschilderung möglichst weiträumig um das Baufeld und den Innenstadtbereich herumgeführt werden. Aus Bingerbrück und dem Rheintal ist die Innenstadt während der Vollsperrung über die B 9, die Drususbrücke oder den Kreisverkehr in Büdesheim erreichbar.
Sind die Umleitungen für Ortskundige und auswärtige Gäste gut verständlich ausgeschildert?
Die Verkehrsführung wird ausgeschildert. Details zur Beschilderung werden rechtzeitig veröffentlicht.
Können sich Umleitungsstrecken während der Bauzeit ändern?
Ja, geänderte Zufahrts- und Verkehrsführungen sind im Bauverlauf möglich. Bitte beachten Sie stets die aktuelle Beschilderung vor Ort sowie die laufenden Informationen der Stadt.
Welche zusätzlichen Belastungen sind auf den Ausweichstrecken zu erwarten?
Auf den ausgeschilderten Umleitungsstrecken ist mit einer höheren Verkehrsbelastung zu rechnen.
Gibt es Beschränkungen für bestimmte Fahrzeugarten, etwa Lkw, Wohnmobile oder Fahrzeuge mit Anhängern?
Der Schwerverkehr wird möglichst weiträumig um das Baufeld und den Innenstadtbereich herumgeführt. Weitere Regelungen sind derzeit noch offen.
- Fuß- und Radverkehr
Bleiben Gehwege während der Bauzeit nutzbar?
Derzeit noch offen. Die konkrete Führung wird mit dem Bauablauf rechtzeitig bekannt gegeben.
Der Binger Hauptbahnhof ist während der Sperrung der Nahebrücke über die parallel verlaufende Fuß- und Radfahrerbrücke erreichbar.
Sind die Wege barrierefrei, etwa für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen?
Die Maßnahme sieht den barrierefreien Ausbau von Geh- und Radwegen sowie Rampen vor. Für die einzelnen Bauphasen sind konkrete provisorische Wegeführungen derzeit noch offen.
Sind Querungen, Bushaltestellen, Bahnhöfe, Ärzte, Schulen oder öffentliche Einrichtungen weiterhin gut erreichbar?
Besonders betroffene Gruppen und Einrichtungen sollen rechtzeitig unmittelbar angesprochen und individuell informiert werden.
- Öffentlicher Personennahverkehr und Schülerverkehr
Welche Auswirkungen gibt es auf Bahnverbindungen oder den Bahnhofszugang?
Ab dem Frühjahr 2028 sollen die Verbindungen von Bingerbrück über die Nahebrücke zum Stadtbahnhof wieder befahrbar sein. Weitere Informationen zum Zugang und zu möglichen Einschränkungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.
- Anliegerinnen, Anlieger und Erreichbarkeit
Bleiben Wohnhäuser, Grundstücke und Garagen erreichbar?
Besonders betroffene Anliegerinnen und Anlieger sollen rechtzeitig unmittelbar und individuell informiert werden.
Wo kann während Sperrzeiten geparkt werden?
Während des ersten Bauabschnitts steht der Gerbhausparkplatz nicht zur Verfügung. Der Fruchtmarktparkplatz soll 2027, soweit Bauablauf und Verkehrssicherung dies zulassen, teilweise als öffentlicher Parkplatz nutzbar bleiben. Zusätzlich stehen die Parkplätze an der Nahe, am Carl-Puricelli-Platz und an der Hafenstraße zur Verfügung. Das Parkhaus im City-Center bleibt grundsätzlich erreichbar.
Gibt es Ersatzparkplätze oder Sonderregelungen für Anwohnende?
Für Nutzerinnen und Nutzer von Dauerparkausweisen für Gerbhausparkplatz, Gerbhausstraße und Naheparkplatz gilt während der Bauphase: Parken auf der nördlichen Bahnseite. Weitere Regelungen sind derzeit noch offen.
Was gilt für Umzüge, Handwerksbetriebe, Lieferungen oder größere Anlieferungen?
Auf den Umleitungsstrecken können während der Umleitungszeit keine Maßnahmen zugelassen werden, die den Verkehrsraum einengen. Dies betrifft insbesondere Gerüste, Container, Kranstellungen, Tiefbauarbeiten, Umzüge mit Halteverbotszonen und vergleichbare Maßnahmen. Betroffene Anliegerinnen und Anlieger werden gebeten, dies frühzeitig in ihre Planungen einzubeziehen.
An wen können sich Anliegende bei akuten Zugangsproblemen wenden?
Informationen zu Ansprechpartnern werden über die Projekthomepage und die weiteren Informationskanäle veröffentlicht. Aktuell ist die Telefonnummer 06721 184799 benannt.
- Rettungsdienste, Sicherheit und Infrastruktur
Ist die Zufahrt für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei jederzeit gewährleistet?
Dies ist im Rahmen der Verkehrs- und Baustellensicherung verbindlich zu berücksichtigen.
Sind Unterbrechungen der Wasser-, Strom-, Gas-, Telekommunikations- oder Internetversorgung zu erwarten?
Da umfassende Leitungsarbeiten stattfinden, können Einschränkungen nicht abschließend ausgeschlossen werden. Geplante Unterbrechungen und deren Kommunikation sind derzeit noch offen.
- Lärm, Staub und Umweltschutz
Mit welchen Lärm-, Staub- und Erschütterungsbelastungen ist zu rechnen?
Während der Bauarbeiten sind zeitweise Belastungen durch Lärm, Staub und Baustellenverkehr zu erwarten. Konkrete Angaben liegen derzeit noch nicht vor.
Welche Maßnahmen werden getroffen, um Belastungen möglichst gering zu halten?
Stadt und Stadtwerke verfolgen das Ziel, die unvermeidbaren Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und die Bauzeit möglichst kurz zu gestalten. Konkrete Maßnahmen sind derzeit noch offen.
Werden Bäume gefällt oder Grünflächen beeinträchtigt? Sind Ersatzpflanzungen vorgesehen?
Grünflächen und Freianlagen werden im Zuge der Maßnahme neu gestaltet.
- Handel, Gastronomie, Dienstleistungen und Veranstaltungen
Bleiben Geschäfte, Gastronomie, Arztpraxen und Dienstleistungsbetriebe erreichbar?
Die Erreichbarkeit soll während der Bauzeit soweit wie möglich gewährleistet bleiben. Besonders betroffene Gewerbetreibende sollen rechtzeitig individuell informiert werden. Das Parkhaus im City-Center bleibt grundsätzlich erreichbar, zeitweise geänderte Zufahrten sind jedoch möglich.
Gibt es Hinweise zu Parkmöglichkeiten oder alternativen Zugängen?
Es stehen unter anderem Parkmöglichkeiten an der Nahe, am Carl-Puricelli-Platz und an der Hafenstraße zur Verfügung. Die Innenstadt ist von dort aus in wenigen Gehminuten erreichbar. Weitere Hinweise werden rechtzeitig veröffentlicht.
Wie können Lieferverkehre für Gewerbebetriebe abgewickelt werden?
Auf den Umleitungsstrecken dürfen keine Maßnahmen erfolgen, die den Verkehrsraum einengen.
- Kommunikation und Beteiligung
Wo sind alle aktuellen Informationen gebündelt verfügbar?
Informationen sollen auf der Projekthomepage www.bingen.de/stadteingang, über eine Baustellen-App sowie regelmäßig in der Binger R(h)einschau veröffentlicht werden.
Gibt es einen Baustellen-Newsletter, einen E-Mail-Verteiler oder eine Informationsseite?
Eine Projekthomepage und eine Baustellen-App werden eingerichtet. Ob zusätzlich ein Newsletter oder E-Mail-Verteiler angeboten wird, ist derzeit noch offen.
Gibt es eine Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner für Bürgerfragen?
Die konkreten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner werden auf der Projekthomepage veröffentlicht. Derzeit ist die Telefonnummer 06721 184799 angegeben.
Wird es Informationsveranstaltungen für Anliegerinnen, Anlieger und Gewerbetreibende geben?
Ja. Eine öffentliche Bürgerinformationsveranstaltung ist für den 15. Dezember 2026 vorgesehen. Die Einladung mit genauer Uhrzeit und Veranstaltungsort wird rechtzeitig in der Binger R(h)einschau sowie auf der städtischen Homepage veröffentlicht.
- Kosten, Verantwortung und mögliche Schäden
Wer ist für welche Teile der Maßnahme verantwortlich?
Stadtverwaltung und Stadtwerke Bingen setzen das Gesamtprojekt gemeinsam um. Der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz ist für die Erneuerung der Fahrbahn und den Kreisverkehrsplatz zuständig. Weitere Versorgungsträger wirken bei der Erneuerung der Leitungsinfrastruktur mit.
Wiederkehrender Hinweis unter den Antworten
Die Verkehrsführung und die Erreichbarkeit können sich entsprechend dem Baufortschritt ändern. Bitte beachten Sie die aktuelle Beschilderung vor Ort sowie die laufend aktualisierten Informationen unter www.bingen.de/stadteingang.