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Rochuskapelle

Schon Goethe weilte 1814 auf dem Rochusberg zur jährlichen Rochuswallfahrt.

Amsterdam 1663: Die letzte große Beulenpest wütet in der Stadt. Bingen 1666: Über die europäischen Schifffahrtsverbindungen ist der Erreger von Holland oder über die Messestadt Frankfurt eingeschleppt worden. 1300 Tote beklagt die Bevölkerung. Unter dem Eindruck der großen Not gelobt der Binger Amtmann Baron Frey von Dheren für den Magistrat der Stadt, eine Kapelle zu Ehren des Heiligen Rochus zu bauen, die 1677 auf dem Rochusberg eingeweiht werden kann. Von da an findet der Gottesbau kaum noch Ruhe: 1689 plündern französische Truppen die Kapelle, 1698 folgt die Neu-Erweiterung, 1795 geht die Kapelle bei Kämpfen zwischen französischen Revolutionstruppen und deutschen Soldaten in Flammen auf und bleibt zerstört. Man erinnert sich der großen Rochusverehrung vergangener Zeit und baut die Kapelle wieder auf. Am 16. August 1814 wird der Rochustag feierlich begangen. Unter den Gästen weilt auch Johann Wolfgang von Goethe. 1889 schlägt der Blitz ein, kurz bevor eine aufwändige Restaurierung beendet werden kann. Wieder vernichtet das Feuer alles bis auf das Mauerwerk. Auf dem Fundament des einst barocken Baus entsteht dann die dreischiffige spätgotische Kirche mit einem Außenchor, wie wir sie heute kennen. Am Vorabend des Rochusfestes 1895 wird die Kapelle eingeweiht.

Öffnungszeiten: Die Kirche ist nur für Gottesdienste geöffnet.