BUGA 2029

BUGA 2029 – ein Impulsgeber der besonderen Art

2029 findet die Bundesgartenschau im UNESCO-Welterbe "Oberes Mittelrheintal" statt. Die Stadt Bingen liegt am südliches Tor zum Mittelrheintal und bringt sich mit vielen Ideen bei der BUGA-Planung ein.

BUGA 2029 - LogoAußerdem informieren wir Sie auf dieser(n) Seite(n) fortlaufend über die Entwicklungen und Neuigkeiten im Hinblick auf den Beitrag Bingens zur BUGA 2029.


Mehr Informationen zur Bundesgartenschau 2029 finden Sie außerdem auf der offiziellen Projektseite der BUGA:  https://buga2029.blog/


  


Dass die Landesgartenschau 2008 für Bingen ein voller Erfolg war und auch die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz ein großes Plus für die Stadt am Zusammenfluss von Rhein und Mosel verzeichnete, ist unbestritten – so wird auch die Bundesgartenschau (BUGA) 2029 im Welterbe Oberes Mittelrheintal (die einzige deutsche Flusslandschaft mit Welterbe-Status) ein besonderer Impulsgeber werden.

Das Rheinufer im Jahr 2004Zwei Beispiele: Die Stadt Bingen am Rhein durfte sich 2008 freuen, dass die prognostizierte Besucherzahl von 650.000 sich in der Realität verdoppelte: rund 1,3 Millionen Gäste passierten die Gartenschau-Eingänge. Auch die drei Jahre später rheinabwärts stattfindende BUGA konnte eine ähnliche Steigerung verbuchen. Statt geschätzter zwei Millionen Besucher kamen 3,6 Millionen Menschen nach Koblenz und an den Rhein. Die gesteckten Ziele wurden erfüllt, beide Städte profitierten in großem Maße von den Veranstaltungen. Selbst Skeptiker mussten zugeben, dass Gartenschau mehr ist als eine „Blümchen-Schau“: es ist ein komplexes Entwicklungsprogramm.

Das Rheinufer heute (Bild aus dem Jahr 2019)Denkt man zurück, wie das Binger Rheinufer 2004 noch ausgesehen hat, so mag man kaum glauben, wie innerhalb von wenigen Jahren ein richtiges Schmuckstück entstanden ist, das seinesgleichen suchen kann. Ein Besuch des Kulturufers ist seit 2008 ein absolutes Muss für jeden Gast. Hafenpark, Hindenburganlage und Park am Mäuseturm, teilweise vor 2008 brachliegendes Industrie- und Bahngelände, haben eine immense Aufwertung erfahren, sind beliebte Treffpunkte und Naherholungsgebiete geworden. Sieht man diese positiven Aspekte und nimmt man die Ziele der Machbarkeitsstudie hinzu, so wird deutlich, dass die BUGA 2029 die 67 Flusskilometer zwischen Koblenz und Bingen/Rüdesheim – und die angrenzenden Regionen – zum Besten hin verändern wird.

Regionale Identität zu fördern ist eine zentrale Leitlinie der BUGA. Gemeinsam planen, sich gegenseitig unterstützen, die vielen Stärken der Region klarer erkennbar zu machen – dazu braucht man die Menschen, die ihre Gemeinde, ihre Gegend kennen. Erlebbar war dies bereits in der Phase der Vorbereitung: zwei Bundesländer, nämlich Hessen und Rheinland-Pfalz und alle Kommunen des Flussabschnitts, vereint unter dem Dach des Zweckverbands „Welterbe Oberes Mittelrheintal“ haben miteinander und mit vielen Beteiligungsprojekten der Bevölkerung die Kernpunkte für 2029 herausgearbeitet und die Finanzierung auf die Beine gestellt.

Die Veranstaltungen im BUGA-Jahr werden die Kulisse des Mittelrheintales in allen Abschnitten in Szene setzen. Schon heute darf man neugierig sein, wie die Veranstalter die besondere Situation einer Regionen-BUGA meistern. Ein modernes Mobilitätskonzept verbindet die Orte vom Deutschen Eck bis zum Binger Loch.

Zu jeder Jahreszeit wird sich ein Bereich besonders in Szene setzen. „Nördliches Tal = Frühjahr“, „Zentrales Tal“ = Sommer“ sowie „Südliches Tal = Herbst“ (wobei die jeweiligen Höhenlagen ebenfalls mit einbegriffen sind), sollen von April bis Oktober die einzelnen Besonderheiten der Region hervorgehoben werden. Von der Kirschblüte über die Stauden- und Knollenvielfalt bis hin zur Weinlese soll sich die BUGA ziehen. Schwimmende Blumenhallen verbinden Raum und Zeit – die Strecke auf dem Rhein sowie die sechsmonatige Ausstellungsdauer und die verschiedenen Attraktionen rechts und links des Flusses werden für eine große Spannbreite an Abwechslung sorgen.

Weit über 2029 hinaus wird die BUGA positive Impulse setzen. Denn neben dem Veranstaltungsprogramm 2029 liegt ein Augenmerk der Verantwortlichen vor allem in nachhaltige Veränderung. Die Machbarkeitsstudie sieht viele Investitionsschwerpunkte vor, wo dauerhaft attraktive Infrastruktur entstehen soll. Dafür sind im Budget Investitionen in Höhe von rund 50 Millionen Euro eingeplant.

Was heißt das nun für Bingen?

Das Kulturufer Bingen wird während der Bundesgartenschau 2029 neben der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz und dem Loreley-Plateau eine zentrale Rolle am südlichen Eingang ins Welterbetal. spielen. Der Park am Mäuseturm wird einer der drei der Veranstaltungsschwerpunkte sein.

Die BUGA überdauern wird die historische Gartenanlage rund um die Burg Klopp. Aus dem Dornröschenschlaf geweckt wird sich hier Binger Geschichte mit einem wunderschönen Park widerspiegeln: Ein märchenhafter Weg vom Rheinufer auf die Burg Klopp. Und von hier aus: Ausblick genießen – dieser Aufstieg lohnt.

Im Jahr 2029 wird auch dem 850. Todestag der Heiligen Hildegard von Bingen gedacht. Erste Konzeptionen auf dem Gelände des Klosters auf dem Bingerbrücker Rupertsberg Hildegard erlebbar zu machen, gibt es bereits.

Eines kann man aber bereits heute mit Gewissheit sagen: Bingen wird mit seinem großen Potential ein würdiger Start- und Zielpunkt der Mittelrhein-BUGA werden. Gedanken können zu Anstößen, Anstöße zu Planungen und Planungen zur Realität werden. Die Vorfreude auf die Gartenschau wird sich bereits in der Vorbereitungsphase positiv bemerkbar machen und das Image der Stadt und des Mittelrheintals nachhaltig bereichern.

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