Säulen leuchten in Sandsteinrot

Die mittelalterlichen Arkadenbögen sind durch ihre historische Farbgebung nun wieder als Kirchenbögen erkennbar.

Fortschritt der Arbeiten in der Villa am Rupertsberg

Die Vorfreude wächst weiter – denn die Umgestaltung der Hertervilla im Inneren zum
„Klostererlebnisraum“ wird nun deutlich sichtbar.
Wie bereits bekannt ist, hat die Stadt Bingen am Rhein das Erdgeschoss und das
Untergeschoss des Gebäudes für vorerst zwölf Jahre gemietet, um zum einen das
Leben der Heiligen Hildegard auf dem Bingerbrücker Rupertsberg für die Besucherinnen
und Besucher visuell erlebbar zu machen und zum anderen Platz für Archivräumlichkeiten
und einen Lesesaal zu schaffen.
Nachdem bereits einige Rückbauarbeiten stattgefunden haben, stehen im Moment
die fünf Originalsäulen, die noch vom ursprünglichen Kloster Hildegards erhalten sind
im Fokus. Sie erhalten einen neuen Anstrich. Der sandsteinfarbene Ton, der die rund
800 Jahre alten Arkadenbögen nun schmückt, visualisiert den kirchlichen Grundstock
auf beeindruckende Art und Weise. Die Bögen werden neben dem „Fahrstuhl in die
Vergangenheit“ (hierzu demnächst mehr…) und großformatigen Grafiken das Herzstück
des „Klostererlebnisraumes“ werden.
Dass die Umgestaltung voranschreitet, davon konnte sich zuletzt der Kulturausschuss
überzeugen.
Wie die Arbeiten, die in Zusammenarbeit mit dem Amt für Gebäudewirtschaft dem
Servicebetrieb der Stadt Bingen (Abteilung Bauhof) durchgeführt werden, weitergehen,
darüber wird weiter berichtet…
Voraussichtlich im Frühsommer können sich alle Interessierten dann vor Ort selbst
ein Bild machen, wie die Erinnerungsstätte der Heiligen Hildegard in Bingerbrück geworden
ist, dann sollen die Räumlichkeiten für die Öffentlichkeit freigegeben werden.

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