„Der Rhein ist kein Wanderweg“

17.07.2026

Oberbürgermeister Thomas Feser warnt eindringlich davor, die Gefahren des Rheins bei Niedrigwasser zu unterschätzen. Gefährlicher Fußmarsch auf verbotenem Gelände.

Oberbürgermeister Thomas Feser warnt vor Spaziergängen zur Mäuseturminsel

Der Rhein führt derzeit deutliches Niedrigwasser, sodass die Mäuseturminsel im Binger
Loch für Spaziergänger zum Greifen nah erscheint. Oberbürgermeister Thomas
Feser warnt vor diesem Trugschluss und appelliert eindringlich, das freigelegte
Flussbett nicht zu Fuß zu betreten.

„Trotz des niedrigen Wasserstandes ist der Rhein kein Wanderweg! Ich kann nur eindringlich
warnen: Das Binger Loch bleibt auch jetzt eine der gefährlichsten Stellen
am gesamten Rhein. Ein solcher Spaziergang kann unter Umständen tödlich enden“,
so Oberbürgermeister Feser.

Auch wenn stellenweise Kiesbänke sowie Teile des Flussbetts sichtbar werden, bleiben
die Strömungsverhältnisse im Binger Loch tückisch und schwer einschätzbar.
Ein plötzlicher Anstieg des Wasserspiegels – etwa durch vorbeifahrende Schiffe –
kann Personen auf dem Flussbett innerhalb weniger Minuten von festem Untergrund
abschneiden. Hinzu kommen rutschige, schlammige oder algenbewachsene Untergründe
sowie tiefe, von außen nicht erkennbare Rinnen.

Zudem gehört der momentan trockengefallene Damm zum Betriebsgelände des
Wasser- und Schifffahrtsamtes und ein Betreten ist ausdrücklich verboten.

Sichere Alternative: Organisierte Fahrten der TuK
Wer die Mäuseturminsel und den historischen Turm besuchen möchte, kann dies gefahrlos
im Rahmen der organisierten Schiffstouren der Bingen Tourismus & Kongress
GmbH (TuK) tun. Die Fahrten starten am Binger Kulturufer und bringen Besucherinnen
und Besucher sicher mit dem Schiff zur Insel, wo eine Führung über das
Gelände und durch den Turm angeboten wird. Die nächsten Termine sind am 27.
September und am 25.Oktober. Weitere Informationen hierzu unter Telefon: 06721-
184-200 oder per E-Mail an willkommen@bingen.de .

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