Oberbürgermeister Thomas Feser im Gespräch

27.07.2026

Oberbürgermeister Thomas Feser (re.) beim Gespräch KOMMUNAL-Redakteur Benjamin Lassiwe.

Bingen ist im August Gastgeber des Forum KOMMUNAL 2026

Vom 25. bis 27. August findet im Rheintal-Kongress-Zentrum das Forum KOMMUNAL 2026 statt. Rund 200 Bürgermeisterinnen, Bürgermeister und Verwaltungsspitzen kommen zusammen, um sich über die Themen Katastrophenschutz, kommunale Finanzen und die Zukunft ländlicher Räume auszutauschen.
Im Vorfeld der Tagung war KOMMUNAL-Redakteur Benjamin Lassiwe aus Berlin zu Gast auf Burg Klopp und führte ein ausführliches  Gespräch mit Oberbürgermeister Thomas Feser.
Auf die Eingangsfrage, was ihn an seinem Amt reizt, sagt Thomas Feser: „Gestalten macht mir Spaß und ich will in der Entwicklung der Stadt mitreden.“ Geprägt wurde sein politisches Engagement durch die katholische Jugendarbeit und die katholische Soziallehre.
Im Gespräch beschreibt das Binger Stadtoberhaupt die Burg Klopp als eindrucksvollen, aber gleichsam auch sehr sanierungsintensiven Verwaltungssitz mit Blick über das Rheintal bis zum Mäuseturm. Ausführlich geht er zudem auf die Stadtentwicklung ein: Nach der Landesgartenschau 2008, die dem Rheinufer ein neues Kulturufer beschert hat, wird sich Bingen 2029 an der Bundesgartenschau im Mittelrheintal beteiligen – mit dem Ziel, das Umfeld der Burg neu zu gestalten und die Innenstadt zu beleben.
Kritisch äußert er sich zu einer zunehmend härteren gesellschaftlichen Debattenkultur, die auch durch soziale Medien befördert werde. Zu praxisfernen Vorgaben zählt er die Außenflächen-Regelungen des rheinland-pfälzischen Kindertagesstättengesetzes.
Zur Gesundheitsversorgung berichtet Thomas Feser über die Nachfolge des insolventen „Heilig-Geist-Hospitals“: Am Standort könnte künftig eine Poliklinik mit Notaufnahme und rund 60 Betten entstehen.

Das Porträt mit Oberbürgermeister Thomas Feser ist in Kürze hier nachzulesen.

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