Bingen ist in VerBINdung

Logo der Telefonkette.

Telefonkette soll Vereinsamung verhindern

Wer zu den alleinstehenden Menschen im höheren Alter gehört, bei denen der Kontakt
zu Verwandten, Bekannten und Nachbarn seltener geworden ist oder wer auf
der Suche nach neuen sozialen Kontakten ist, der könnte vielleicht vom Projekt der
Telefonkette profitieren.
Die Telefonkette ist ein Angebot des Senioren- und Demografiebüros der Stadt Bingen
am Rhein und soll alleinstehende Senioreninnen und Senioren aus Bingen sowohl
bezüglich gesundheitlicher Aspekte absichern als auch soziale Kontakte untereinander
fördern.
„Ich finde, das ist eine großartige Möglichkeit, auf einfachem Weg miteinander in Verbindung
zu bleiben und zu wissen, dass man ein bisschen nacheinander schaut. Ein
Puzzlestein dazu, dass gerade Seniorinnen und Senioren sehr lange und sehr gut
selbstbestimmt leben können,“ begrüßt Oberbürgermeister Feser diese Initiative.
Eine Telefonkette besteht aus maximal acht Teilnehmern inklusive einem „Kapitän“.
Nach einer zuvor festgelegten Reihenfolge rufen sich die Teilnehmer ab einer bestimmten
Uhrzeit nacheinander an. Die Kette beginnt und endet immer beim „Kapitän“.
Die Anrufe sollten nicht länger als 15 Minuten dauern. Wer ausführlicher reden
möchte, verabredet sich zu einem späteren Telefonat oder zu einer gemeinsamen
Aktivität.
Falls sich der/die Angerufene nicht meldet oder ein Anruf ausbleibt wird sofort nach
einem vorher festgelegten „Notfallplan“ agiert und der Kapitän informiert. Er verfügt
über Notfallnummern von Verwandten, Nachbarn oder Bekannten bei denen gegebenenfalls
auch ein Schlüssel hinterlegt wurde.
Benötigt werden ein Telefon und die Zeit, die Anrufe zu einer verabredeten Zeit verlässlich
zu tätigen. Kosten fallen lediglich in Höhe der eigenen Telefongebühren an.
Die Initiatorin des Projektes, Demografiebeauftragte der Stadt, Jessica Grauvogl ist
überzeugt: „Gerade in der aktuellen Situation, in der viele Begegnungsmöglichkeiten
wegfallen, kann es hilfreich sein, telefonische Kontakte zu knüpfen und aufrecht zu
erhalten.“
Interessierte können sich dienstags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr unter 06721-
184606 oder per Mail an jessica.grauvogl@bingen.de melden.

Link zum Faltblatt 

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