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Steigende Waldbrandgefahr

Do 04.07.2019 | Pressemitteilungen

Die Trockenheit begünstigt die Brandgefahr.

Erhöhte Wachsamkeit bei langer Trockenheit

In der Stadt Bingen und der umliegenden Gemarkung ist die Brandgefahr in Wald und Flur zurzeit hoch. Selbst wenn es kurze Regenschauer geben sollte, so ändert sich vorerst nichts.

Die Freiwillige Feuerwehr Bingen am Rhein und die Stadtverwaltung haben entsprechende Vorbereitungen getroffen, aber jeder kann dazu beitragen, den Ausbruch eines Feuers zu verhindern. Im Binger Wald, in dem, glücklicherweise, weniger schnell brennbare Nadelbäume stehen, herrscht derzeit Gefahrenstufe 4 mit Tendenz zu 5 (von insgesamt 5), wie Revierleiter Paul Gerhard Peitz mitteilt. Die Löschteiche und Biotope sind gefüllt, trotzdem ist die Bevölkerung aufgerufen, Vorsicht walten zu lassen.

Revierleiter, Feuerwehr, Gartenamt und Feldschütz weisen darauf hin, dass im Wald sowie in Feld und Flur absolutes Rauchverbot besteht. Neben glühenden Zigaretten können auch bereits kleine Glasscherben durch den Brennglaseffekt verheerende Folgen anrichten.

Auch beim Parken von Kraftfahrzeugen sollte man mit äußerster Vorsicht vorgehen und den Untergrund beachten. Ein heißer Katalysator, der an trockenes Buschwerk, Gras oder Stroh kommt, kann ungewollt einen Brand auslösen. Des Weiteren sollte unbedingt beachtet werden, dass die Waldwege frei bleiben, falls Löschfahrzeuge schnelle Zufahrt benötigen.

Wenn ein Brandherd entdeckt wird, sollte umgehend der Notruf über die 112 abgesetzt und so detailliert wie möglich beschrieben werden, wo es brennt.

Die städtischen Grillplätze sind mit Hinweisen auf die erhöhte Brandgefahr ausgestattet und die Benutzer werden um besondere Vorsicht gebeten. Auch bei den Vermietungen der Grillplätze wird hierauf aufmerksam gemacht. Es ist jedoch möglich, dass aus gegebenem Anlass eine Sperrung der Grillplätze angeordnet wird.

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