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Rasen muss sich regenerieren

Fr 17.05.2019 | Pressemitteilungen

Bürgermeister und Baudezernent Ulrich Mönch, Hassia-Präsident Oliver Wimmers und Sportdezernent Jens Voll (v. li.) beim Vor-Ort-Termin. Der Sand ist bereits auf-gebracht, als nächster Schritt folgt die Fräsung der Querrillen.

Im Stadion am Hessenhaus wurde fleißig gearbeitet

Der Rasenplatz des Stadions am Hessenhaus ist in die Jahre gekommen und derzeit für den Spielbetrieb geschlossen. Umfangreiche Regenerationsarbeiten werden im Moment von einer Fachfirma durchgeführt, damit sich das Grün bis zur nächsten Saison erholen kann.

Der Platz, auf dem die Hassia Bingen ihre Heimspiele absolviert, ist im Besitz der Stadt Bingen und noch nach alter Bauart errichtet. Er zeigte massive Verschleißerscheinungen und hielt den Scherkräften nicht mehr stand. Die starke Belastung führte dazu, dass die Grasnarbe stellenweise abgetragen war, was zu einer erhöhten Verletzungsgefahr der Spieler geführt hätte. Außerdem hatten sich Gräser eingenistet, die auf einem Sportrasen nichts zu suchen haben.

Nun wurde die Fläche vertikutiert und mit Sand, der auch für die notwendige Lockerheit des Bodens sorgt, eingeebnet, anschließend wurden Querrillen eingefräst und neuer Grassamen eingesät. Dann braucht der Rasen in den kommenden Wochen Zeit, um sich entsprechend zu regenerieren.

„Wir hoffen, dass wir mit diesen Maßnahmen, die wir wohl jährlich durchführen müs-sen, den Platz noch ein paar Jahre erhalten können“, erläutert der zuständige Sportdezernent Jens Voll im Beisein von Bürgermeister Ulrich Mönch.

Die Kosten für die Arbeiten belaufen sich auf rund 10.000 Euro pro Saison, ein neuer Sportplatz hingegen kostet mehr als eine halbe Million Euro.

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