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Mo 18.02.2019 | Pressemitteilungen

Museum am Strom

Binger Museum am Strom stellt Jahresbilanz vor

Dass ein schöner Sommertag nicht unbedingt dazu verlockt, ein Museum zu besuchen, liegt auf der Hand. Der Ausnahmesommer 2018 wirkte sich natürlich auch auf die Statistik des Historischen Museums aus. Trotzdem konnte im vergangenen Jahr wieder das konstant um 20.000 Besucher liegende Niveau gehalten werden.

312 Veranstaltungen meisterte das Museumsteam im letzten Jahr, fast monatlich (elf Mal) wurde eine öffentliche Führung angeboten und fast jeden zweiten Tag fanden sich Gäste zu einer gebuchten Führung im Museum ein.

Erfreulich: 170 museumspädagogische Veranstaltungen (darunter beispielsweise auch 22 Kindergeburtstage) haben stattgefunden, von denen mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler profitiert haben. So wurde zum Beispiel ein neuer Workshop mit dem Titel „Den Römern auf den Teller geschaut“ entwickelt, die Kultur AG im Rahmen des schulischen Ganztagsangebotes hat sich etabliert und einmal im Monat ist das Museum im Rahmen eines generationenübergreifenden Projekts zwischen der Hildegardisschule und dem Quartierbüro Treff im Stift im Seniorenstift St. Martin zu Gast. Außerdem stehen auch Angebote für Demenzgruppen auf dem Programm.

Die Auftaktveranstaltung des Römertags in Rheinhessen fand im Museum am Strom statt, ebenfalls weitere Vorträge und Konzerte – so zum Beispiel der Vortrag von Prof. Dr. Dietrich Ebeling zum Thema „Dampfschifffahrt und sozialer Protest im 19. Jahrhundert oder das Konzert mit Rezitationen „O Kraft der Weisheit“ mit Klara von Querenberg (Sabine Lindner). Der Internationale Museumstag fand seinen Raum genauso wie der Welterbetag.

Ganzjährig war die Sonderausstellung „Der Rhein im Spiel. Von der Gründerzeit bis zur Gegenwart“ im Museum zu sehen. Aktuell laufen Vorbereitungen für die geplanten Sonderausstellungen „Klangwelten des Mittelalters, Musik zwischen Gotteslob und teuflischem Vergnügen“ (2019) und „Die Sibylle und der letzte Kaiser. Politik und Prophetie am Rhein im hohen Mittelalter“ (2020).

Zahlreiche Neuerwerbungen konnten im vergangenen Jahr in den Besitz des Museums übergeben und ergänzen nun die Sammlung.
Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang auch die Serie in der Allgemeinen Zeitung „Ausgestellt“, in der sich die Museumssammlung präsentieren konnte.
Mit der Publikation „Bingen im Nationalsozialismus“ und der wissenschaftlichen Tagung zur jüdischen Geschichte am Mittelrhein, die gemeinsam mit dem Arbeitskreis Jüdisches Bingen wurde, führte man die historische Aufarbeitung zur Binger Stadtgeschichte weiter.

Die Aufmerksamkeit, die das Museum in den Medien erfährt, ist bemerkenswert. Neun Mal waren Kamerateams (von SWR und BBC) zu Gast. Damit zählt das Binger Museum sicher zu einer Handvoll Museen in Rheinland-Pfalz, die sich über größtes Interesse des Landessenders erfreuen konnten.

Aufschlussreich sind Angaben, über die Herkunft der Besucher, die seit August 2018 an der Museumskasse abgefragt werden. 85,2 Prozent gaben einen deutschen Wohnsitz an, davon wiederum fast die Hälfte in Rheinland-Pfalz. Die ausländischen Gäste kamen aus den USA, den Niederlanden, Großbritannien, Belgien, Schweiz, Österreich, aber auch von den niederländischen Antillen, Australien, Uganda und China.

Der vollständige Bericht des Museums ist hier nachzulesen.

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