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Hildegard von Bingen und Richardis von Stade

Di 11.09.2018 | Pressemitteilungen

Hildegard von Bingen empfängt Visionen – immer dabei: ihr Sekretär Volmar und Richardis von Stade.

Vortrag von Dr. Matthias Schmandt

"Als ich das Buch SCIVAS schrieb, war ich einer adligen Nonne in voller Liebe zugetan, so wie Paulus dem Timotheus", die bewegenden Zeilen, die Hildegard von Bingen über Richardis von Stade verfasst hat, bringen uns die Prophetin als Menschen so nahe wie nur wenige weitere Stellen in ihrem umfangreichen Werk. Zurecht wird daher die tiefe Verbundenheit, die zwischen beiden Frauen bestand und die wohl auch die ebenfalls am Rupertsberg lebende gleichnamige Mutter der jungen Richardis einschloss, in den Hildegard-Biografien ausführlich gewürdigt. Völlig ausgeblendet bleiben dabei aber bisher stets die historischen Kontexte außerhalb der Mauern von Kloster Disibodenberg bzw. Rupertsberg, in denen sich diese Frauenfreundschaft während dramatischer Jahre um die Mitte des 12. Jahrhunderts entfaltete. Dabei entstammten die beiden Richardis dem in Mitteleuropa weit verzweigten, einflussreichen Familienverband der Sponheimer, der zahlreiche wichtige Akteure in Kir-chenreform, Heidenmission und Kreuzzugsbewegung hervorbrachte – darunter Erzbischof Hartwich von Bremen, den Bruder der jüngeren Richardis.
Der Vortrag "Hildegard von Bingen und Richardis von Stade – Eine Freundschaft in den Zeiten des Kreuzzugs", der aus einem größer angelegten Forschungs- und Publikationsprojekt des Museums am Strom hervorgeht, zeigt am Freitag, 21. September, 19 Uhr, im Museum am Strom auf, wie die sponheimische Familienpolitik um 1150 auf die Beziehungen zwischen den drei Klosterfrauen einwirkte - und so auch ihren Weg in das Frühwerk Hildegards von Bingen gefunden hat.
Eine Veranstaltung der Historischen Gesellschaft Bingen e.V. (Eintritt: 3/ erm. 2 €).


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