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Deutsche Flugsicherung reagiert auf Resolution

Di 12.11.2019 | Pressemitteilungen

Burg Klopp

Oberbürgermeister Thomas Feser gegen Verschärfung von Fluglärm

Ein zweiseitiges Schreiben des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Deutschen Flugsicherung (DFS), Prof. Klaus-Dieter Scheurle an Oberbürgermeister Thomas Feser ging Anfang der Woche auf Burg Klopp ein. Damit reagiert Scheurle auf die Resolution des Binger Stadtrates von Ende September, in der sich dieser gegen eine Absenkung der Flughöhen über dem Mittelrheintal, der Region Bingen und dem östlichen Soonwald gewandt hatte.

„Ich hoffe, dass wir noch eine Chance haben die Absenkung abzuwenden, denn die Letztentscheidung trifft das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Unsere Resolution hat viele Unterstützer bis hin zum hessischen Ministerpräsidenten und eine große Zustimmung erfahren“, schätzt Oberbürgermeister Thomas Feser die Situation ein. Selbst Scheurle habe in seinem Schreiben Verständnis für die Binger Bedenken gezeigt. Zu den Hintergründen der angedachten Änderung führte er aus, das die Anpassung der Luftraumstruktur der sicheren und flüssigen Abwicklung des stetig wachsenden Flugverkehrs im Nahverkehrsbereich des Flughafen Frankfurts dienen soll. So sollen für Flüge, die nach Instrumentenflugregeln des gewerblichen Luftverkehrs und denen, die nach Sichtflugregeln (z.B. durch Klein- und Leichtflugzeuge, Luftsportgeräte) operieren, durch die Absenkung die erforderlichen Sicherheitsabstände hergestellt werden. Mehrere meldepflichtige Ereignisse bei Anflügen auf den Flughafen Frankfurt wären Auslöser einer veränderten Verkehrsabwicklung gewesen, bei in einem zweiten Schritt auch eine Luftraumabsenkung notwendig würde. Einen ersten Schritt, berichtet Scheurle weiter, habe man bereits im vergangenen Jahr unternehmen müssen. So hätten sie den Fluglotsen bereits auch niedrigere Flughöhen auf den Gegenanflügen für beide Betriebsrichtungen in Abhängigkeit vom Verkehrsaufkommen zugänglich gemacht. Für den zweiten Schritt schriebe die Internationale Zivilluftfahrtorganisation vor, dass Flugzeuge spätestens eine Meile (1,85 km) vor dem Eindrehen auf den Endanflug in der entsprechenden Höhe sein müssen. Für den Anflug auf die Landebahn Nordwest erfolge dieser in einer Höhe von 5.000 Fuß (ca. 1,5 km), auf die Südbahn in 4.000 Fuß (ca. 1,2 km). Weil der heute westlich Bingens gelegene Luftraum der Klasse C nur bis zu einer Untergrenze von 7.000 Fuß genutzt werde, bedürfte es einer Absenkung dieser Untergrenze auf 5.000 Fuß. „Wichtig ist meines Erachtens hinzuzufügen, dass etwaige Absenkungen von Luftraumgrenzen mitnichten bedeuten, dass alle Flugzeuge, die nach Instrumentenflugregeln navigieren diesen zusätzlichen Luftraum auch nutzen werden. Vielmehr gehen wir momentan davon aus, dass nur ein Teil der Anflüge – nämlich die, die aus Richtung Nordwesten früher für das Befliegen des Endanfluges freigegeben werden und somit tiefer fliegen werden“, versucht der Vorsitzende der Geschäftsführung die Befürchtungen einer größeren Lärmbelastung zu entkräften.

„Zusätzlicher Lärm ist für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und auch der Region nicht hinnehmbar. Schon jetzt sind wir durch Bahn-, Straßen- und Luftverkehrslärm in einer Form beeinträchtigt, die keine weiteren Belastungen zulässt. Nach einer Vielzahl von Protestaktion sollte dies auch dem zuständigen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bekannt sein“, hofft Oberbürgermeister Thomas Feser darauf, dass dem Ansinnen der DFS nicht zugestimmt wird. Ansonsten wird es weitere Protestaktionen geben, denn die Region wird eine Verschärfung des Fluglärms nicht hinnehmen, ist sich Feser in seiner Einschätzung sicher.

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