Skulpturen-Triennale
Seit der Landesgartenschau 2008 findet alle drei Jahre eine Skulpturenausstellung der Gerda und Kuno Pieroth Stiftung statt. In diesem Rahmen haben inzwischen mehr als 120 anerkannte Künstler:innen ihre Werke in Bingen ausgestellt. Das kuratorisches Konzept jeder Ausstellung widmet sich einem anderen zeitkritischen Thema.
Mit Blick auf das Ausstellungsthema werden Künstler:innen im In- und Ausland ausgewählt, die vorhandene Werke als Leihgabe zur Verfügung stellen oder Kunstwerke speziell für die Skulpturen-Triennale und oft auch für einen speziellen Aufstellungsort entwickeln. Nachdem sich die Ausstellungsfläche zunächst auf das Rheinufer beschränkt hatte, wurde diese über die letzten Triennalen hinweg in die Stadt hinein erweitert.
Der Stadtraum dient dabei bewusst als Ausstellungsfläche, um Kunst niederschwellig zugänglich zu machen und neue Impulse im alltäglichen Umfeld zu setzen. Plätze, Wege und Parks werden temporär zu Orten des Dialogs und der Auseinandersetzung. Neben der künstlerischen Präsentation sind begleitende Formate wie Führungen, Workshops, Diskussionsrunden und Schulprojekte geplant, die gezielt Kinder, Jugendliche und Menschen aus verschiedenen sozialen Gruppen einbeziehen.
2026 thematisiert die 7. Skulpturen-Triennale unter dem Titel „Verbindung und Zusammenhalt“ zentrale gesellschaftliche Werte unserer Zeit. Nationale und internationale Künstler:innen sind eingeladen, das Thema künstlerisch vielschichtig zu interpretieren – in Form von Skulpturen, Installationen und partizipativen Kunstwerken. Die Arbeiten greifen Fragen nach Gemeinschaft, Zugehörigkeit, kultureller Vielfalt und gegenseitigem Respekt auf.
mehr Informationen: www.skulpturen-bingen.de