Kempten um 1950
Die zerstörte Hindenburgbrücke ist der eindeutige Hinweis, dass unser heutiger Archivfund den Stadtteil Kempten zeigt.
Die Aufnahme wurde Anfang der 1950er Jahre zur Winterzeit gemacht, wie die nicht belaubten Weinberge am unteren Bildrand verdeutlichen.
Kempten war damals noch durch landwirtschaftliche Betriebe geprägt und hatte deutlich weniger Einwohner.
Der Name geht auf seine römische Bezeichnung zurück. „Caput Montis“ – „Kopf des Berges“, so nannten die Römer das Dorf am südöstlichen Fuße des Rochusberges. Der Name wurde zu „Chamund“, so ist es in einer Schenkungsurkunde um 800 belegt, über „Kemode“ (1207), Kempde (1255), Kemmeden (1297), Kemedin (1338), Kempnaten (1378) zu Kempten (1462).
Gut zu erkennen ist die Hindenburgbrücke. 1915 wurde sie von den ersten Zügen befahren und Mitte März 1945 durch Sprengungen der die Wehrmacht zerstört, in der Hoffnung, so den Vormarsch der Alliierten stoppen zu können.
Gerne könnt Ihr uns als Kommentar an eigenen Erinnerungen oder familiären Erzählungen aus jener Zeit teilhaben lassen. Oder Ihr schreibt eine E-Mail an das Stadtarchiv.
#ArchivDingsTag, 18. November 2025