Erkennt ihr die Straße?
Heute präsentiert sich die Straße ganz anders als vor 50 Jahren. Noch bis zu den 1970er Jahren war die Hasengasse sehr eng, auf was auch die Bezeichnung „Gasse“ hinweist.
Die Szene auf dem ersten Foto aus den 1960er Jahren dürfte vielen noch vertraut sein
In der Mitte oben ragt das Gebäude, in dem vor einigen Jahren der Stoffladen von Nähmaschinen-Schmitt untergebracht war, in die Straße hinein. Davor führte der Straßenbogen nach rechts herunter in die Pfarrhofstraße (heute Treppenanlage) und links (nicht auf dem Foto sichtbar) war die Verbindung zur Schmittstraße.
Gut erkennbar ist auf dem mittleren Gebäude auf der rechten Seite das Werbeschild mit der Katerfigur des Katerkellers im Apostelhof-Gebäude. Vielleicht könnt Ihr uns zu den weiteren Gebäuden den einen oder anderen Hinweis als Kommentar schreiben, den wir dann gerne in unsere Unterlagen aufnehmen.
Die zwischenzeitlichen Neubauten wurden jeweils ein Stück zurückgesetzt, um die Straße zu verbreitern – ganz im Sinne des damaligen städtebaulichen Ansatzes, den Straßen mehr „Licht und Luft“ zu geben und dadurch auch für die Bewohner attraktiver zu machen.
Das zweite Foto von 1945 zeigt die Zerstörung der Hasengasse durch Bomben. Viele Schäden wurden damals nur notdürftig repariert, denn Baustoffe waren in der Nachkriegszeit absolute Mangelware. Auch das führte dazu, dass man sie in den 1970/1980er Jahre nicht grundsanierte, sondern sich für einen – sogar meist günstigeren – Neubau entschied.
#ArchivDingsTag, 4. November 2025