Die Schmittstraße vor 80 Jahren (no. 277)

Heute zeigen wir Ihnen zwei Bilder aus der Schmittstraße.

Lampen Henrich im Juli 1946 aus einem Teil der früheren Fensterfront des Erdgeschosses einen provisorischen Verkaufsraum mit einem Notdach. Das erste Bild zeigt, dass Lampen Henrich im Juli 1946 aus einem Teil der früheren Fensterfront des Erdgeschosses einen provisorischen Verkaufsraum mit einem Notdach errichtet hatte. Das große Gebäude im Hintergrund mit dem offenen Dach ist das katholische Vereinsheim, besser bekannt als der Mainzer Hof.

DieAnwesen Schmittstraße Nr. 66 (Ad. Wolf, Glaserei & Spiegel) und Nr. 64 (Tapetengeschäft Alex Barthel), nach der Beuchergasse das umzäunte Gelände des ehemaligen Gasthauses „Zum wilden Mann“ (Inhaber Josef Kühn) sowie daneben Lampen Henrich.. Das zweite Foto aus dem April 1947 zeigt einen größeren Ausschnitt. In der Straßenmitte verlaufen die Schienen für die Straßenbahn. Das Dach des Mainzer Hofes ist inzwischen wieder gedeckt. Anschließend wurde das Gebäude auch im Innern wieder hergerichtet.

Da es für die Menschen damals wichtiger war, kriegsbeschädigte Häuser möglichst schnell wieder nutzbar zu machen, als sie baulich nachhaltig zu erneuern, beschränkten sich die Arbeiten vielfach auf das Notwendigste. Zumal bis zur Währungsreform 1948 Baustoffe rar waren. Gut 20 Jahre später war die Bausubstanz des Mainzer Hofs so marode, dass man sich für den Abriss (12.03.1980) entschied. Heute ist dort die kleine Grünanlage Mainzer-Hof-Eck.

Weiterhin zeigt das zweite Foto die Anwesen Schmittstraße Nr. 66 (Ad. Wolf, Glaserei & Spiegel) und Nr. 64 (Tapetengeschäft Alex Barthel), nach der Beuchergasse das umzäunte Gelände des ehemaligen Gasthauses „Zum wilden Mann“ (Inhaber Josef Kühn) sowie daneben Lampen Henrich.