WIRTSCHAFT UND TAGUNGEN

Die Stadt Bingen am Rhein ist ein vitales Mittelzentrum am Rande des Ballungsraumes Rhein-Main. Mit einer guten verkehrlichen Anbindung, einer ausgewogenen Infrastruktur und seiner Lage in einer einzigartigen Kulturlandschaft ist Bingen der ideale Wohn- und Gewerbestandort.

WIRTSCHAFT UND TAGUNGEN
30.08. - 09.09.2019

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30. August - 09. September - 11 Tage lang wird bei Musik, Wein und Leckereien gefeiert.

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Verfügungsfonds

Im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt wurde mit Beschluss des Stadtrats vom 30.08.2018 das Instrument des Verfügungsfonds eingeführt. Hierzu wurde eine Richtlinie erlassen, welche künftig die Verwendung und Vergabe der Mittel aus dem Verfügungsfonds für Projekte in Bingerbrück regelt.

Im Sinne der integrierten Stadtteilentwicklung ist es flankierend zu den baulichen Projekten wichtig, Impulse aus dem Stadtteil aufzugreifen und in kleine Maßnahmen umzusetzen. Die Maßnahmen können von Privatpersonen, Vereinen, Initiativen o.ä. initiiert und umgesetzt werden und Kosten können vollständig aus dem Verfügungsfonds erstattet werden. Der Verfügungsfonds finanziert sich zu 100 Prozent aus Städtebaufördermitteln.

Der Verfügungsfonds dient der Finanzierung kleinteiliger Maßnahmen, die durch ihr eigenes Engagement zielgerichtete Effekte in Bingerbrück erzielen. Durch gemeinsame, integrative und öffentlichkeitswirksame Maßnahmen von Bürgerschaft, Unternehmen, Gewerbetreibenden und der öffentlichen Hand soll der funktionale Strukturwandel, mit Hilfe des Programms „Soziale Stadt – Bingerbrück“ vorangebracht werden. Diese Aktivitäten sollen als Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung und mit dem Instrument des Verfügungsfonds unterstützt werden.

Die Förderung

Mit dem Beschluss der Richtlinie stehen vorbehaltlich der Haushaltslage jährlich 10.000 € im Verfügungsfonds zur Verfügung. Über die Verwendung der Mittel entscheidet als Vergabegremium die Lenkungsgruppe Soziale Stadt – Bingerbrück und jeder kann einen Antrag mit seiner Projektidee stellen.

Pro Antrag können in der Regel maximal 5.000 € als Zuschuss gewährt werden. Der Zuschuss kann der Komplettfinanzierung eines Projekts dienen. Es ist wünschenswert das weitere Finanzierungsmöglichkeiten (Spenden, Sponsoring, Eigenanteil mit Personal etc.) ergänzend berücksichtigt werden. Ausgeschlossen ist eine Doppelförderung. Die Förderung wird nach Projektende und Prüfung der entsprechenden Belege an den Antragsteller ausgezahlt. Es können Sach-, Honorar- und Personalkosten gefördert werden. Belege können erst nach Bewilligung des Antrags anerkannt werden.

Ziele des Fonds

Die Mittel des Verfügungsfonds dienen der Umsetzung der Ziele und Handlungsansätze des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts. Sie sind auch in der Richtlinie zur Verwendung und Vergabe der Mittel aus dem Verfügungsfonds festgeschrieben.

Folgende übergeordneten Ziele sind für die Beurteilung der Zuschussanträge maßgeblich:

  • Aufbau und Stärkung der sozialen Infrastruktur, der Nachbarschaft und der Angebotsstruktur
  • Verbesserung des sozialen und interkulturellen Zusammenlebens und Zusammenhalts
  • Aufwertung des öffentlichen Raums und Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität
  • Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und Schaffung von Mitwirkungsmöglichkeiten
  • Entwicklung von Bürgerbewusstsein und Identifikation mit Bingerbrück
  • Verbesserung des Stadtteilimages

Antragstellung

Vor der Antragstellung an den Verfügungsfonds ist es ratsam, die Idee mit Nachbarn, Akteuren und Quartiersmanagement zu besprechen. Gemeinsam können Hindernisse erkannt und das Projekt optimiert werden.

Die förmliche Antragstellung richtet sich an die Stadtverwaltung Bingen und erfolgt über ein Antrags-formular mit separatem Finanzierungsplan (unten zum Herunterladen). Im Antragsformular sind Angaben zu Projektverlauf, Zielsetzung und Zielgruppe, Kooperationspartnern sowie geplanten Einnah-men und Ausgaben erforderlich.

Der Antrag wird durch Quartiersmanagement und Projektleitung der „Sozialen Stadt“ vorab geprüft und dann in der Lenkungsgruppe diskutiert. Die Lenkungsgruppe entscheidet über die Bewilligung der Mittel aus dem Verfügungsfonds.

Auch vor dem Ausfüllen der Antragsformulare und der förmlichen Antragstellung unterstützt Quartiersmanagerin Juliane Rohrbacher gerne bei der Ausarbeitung der Antragsidee.

Das Vergabegremium – Die Lenkungsgruppe

Seit dem Start der Vorbereitenden Untersuchungen 2016 wird das Projekt „Soziale Stadt - Bingerbrück“ durch die Lenkungsgruppe begleitet. Die Sitzungen der Lenkungsgruppe dienen dem Informationsaustausch von Bewohnern, Vereinen und der Verwaltung. Mit dem Beschluss der Richtlinie zum Verfügungsfonds wurde die Lenkungsgruppe zum Vergabegremium der Mittel des Fonds bestimmt.

Die Richtlinie legt fest, wie sich die stimmberechtigten Mitglieder zusammensetzen. Verschiedene

Personengruppen sind vertreten:

  • AnwohnerInnen und Gewerbetreibende
  • VertreterInnen von Organisationen und Vereinen
  • VertreterInnen der städtischen Verwaltung

Die Lenkungsgruppe hat circa 20 Mitglieder, von denen 14 Personen ein Stimmrecht ausüben können. Jederzeit ist es möglich in die Arbeit der Lenkungsgruppe einzusteigen. Als Anwohner oder Gewerbetreibende besteht die Möglichkeit, mittelfristig mit Stimmrecht ausgestattet zu werden. Bei Fragen und Interesse steht Quartiersmanagerin Juliane Rohrbacher gerne zur Verfügung.

Informationen und Beratung

Kontakt

Büro Stadtberatung Dr. Sven Fries
Ansprechpartner  Juliane Rohrbacher
Telefon 0160 5511531
E-Mail juliane.rohrbacher@bingen.de

Sprechzeiten vor Ort: Jeden Donnerstag von 14:00 Uhr – 16.00 Uhr in den Räumen des ZWOZWO, Koblenzer Straße 22 und nach Vereinbarung.


Infoflyer Verfügungsfonds (pdf-Dokument)

Richtlinie zum Verfügungsfonds (pdf-Dokument)

Antragsformular (Word-Dokument)

Finanzierungsplan (Excel-Dokument)