Historische Gesellschaft Bingen – Ein Förderverein für das Stadtarchiv

Hilke Wiegers (li.) und Dr. Hans-Josef von Eyß (re.9 präsentieren mit Dr. Matthias Schmandt, Kulturamtsleiter und 1. Vorsitzender der Historischen Gesellschaft, die neuen Binger Geschichtsblätter.

Mitgliederversammlung mit Rück- und Ausblick

Mit einjähriger Verspätung fand die Mitgliederversammlung der Historischen Gesellschaft
Bingen statt. Doch Corona bedeutete keinen Stillstand für den Verein, denn es wurden einige
Projekte abgeschlossen. Allen voran die neue Homepage auf binger-geschichte.de sowie zwei
neue Binger Geschichtsblätter:
In „Das Binger Technikum 1897-1928“ (Band 29) beleuchtet Hilke Wiegers die Zeit von der
Gründung bis zur ersten Blütezeit der über die deutschen Grenzen hinaus beliebte Binger
Institution.
Einen Blick auf Bingen im Wandel der Jahrhunderte fasst Dr. Hans-Josef von Eyß in
„Sozialstruktur und Sozialtopografie – Bingen im Wandel der Zeit“ (Band 30) vor. Anhand
zahlreicher Illustrationen lässt sich erkennen, wie sich das Stadtbild verändert hat.
Alle Mitglieder, die nicht an der Versammlung teilnahmen, können die beiden
neu erschienenen Bände kostenlos an der Kasse im Museum am Strom abholen.

Historische Gesellschaft Bingen – Ein Förderverein für das Stadtarchiv

Vorsitzender Dr. Matthias Schmandt blickte in der Mitgliederversammlung nicht nur auf die
Veranstaltungen in 2020 und 2021 zurück, sondern auch voraus.
In der Vereinsatzung der Historischen Gesellschaft Bingen ist die Förderung des Binger
Stadtarchives schon lange fixiert – und nun wird sie zu Leben erweckt: Künftig wird die
Historische Gesellschaft als Förderverein das Stadtarchiv Bingen unterstützen.
Personell sind Verein und Institution bereits verquickt: Die Leiterin des Binger Stadtarchivs,
Petra Tabarelli, wechselt das Vorstandsamt von der Geschäftsführerin zur zweiten. Vorsitzenden.
Ihre Vorgängerin, Gründungsmitglied Angelika Rotthaus, wechselt auf eigenen Wunsch auf
den Posten einer Beisitzerin.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung hielt Dr. Schmandt einen Vortrag über die
Verbindung von Hildegard von Bingen zur byzantinischen Kaiserin Irene von Byzanz alias
Bertha von Sulzbach.

Die Historische Gesellschaft wird 2022 ein Projekt in Kooperation mit dem Binger
Stadtarchiv starten. Der Ewige Binger Kalender – eine Datenbank der Binger Ereignisse. Oder
wissen Sie noch, was heute vor 43 Jahren in Bingen passierte? Oder vor 500 Jahren?
Mitmachen können alle, auch Nicht-Mitglieder! In diesem Falle ist allerdings eine kleine
Projektgebühr fällig.
Weitere Informationen werden per E-Mail an Mitglieder und Interessierte versandt. Schreiben
Sie einfach eine kurze Mail an info@binger-geschichte.de, wenn Sie in den Verteiler
aufgenommen werden möchten oder Fragen haben.

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