Tickets online

Online-Ticketshop

Kaufen Sie Ihre Tickets für Binger Veranstaltungen online im Ticketportal "ADticket".

Mehr erfahren
Ticketshop
Pauschalarrangements

Bingen im Paket

Arrangements für Gäste

Mehr erfahren
Pauschalen

Kontakt

Amt
Amt für Touristik, Veranstaltungsmanagement und Städtepartnerschaften
Abteilung
Veranstaltungsbüro
Ansprechpartner
Patricia Neher
Strasse
Rheinkai 21
PLZ / Ort
55411 Bingen am Rhein
Telefon
06721 184-355
Telefax
06721 184-359
E-Mail
E-Mail schreiben

Sequentia

Sequentia (Frankreich): „Monks singing Pagans“ - Benjamin Bagby

Benjamin Bagby ist einer der bekanntesten Vertreter und Mitbegründer der internationale Alte-Musik-Szene und hat mit seinem Ensemble Sequentia zwischen 1982 und 2013 erstmals eine Einspielung des gesamten Werks Hildegards von Bingen in 9 CD’s (mit beinahe 12 Stunden Spielzeit) vorgelegt und damit neue Standards in der zeitgenössischen Aufführung ihrer Kompositionen etabliert. Neben seiner ausgeprägten Konzert- und Vortragstätigkeit unterrichtet Bagby u.a. an der Pariser Sorbonne. Das aktuelle Programm seines Sequentia-Trios (mit Norbert Rodenkirchen (Flöte) und Hanna Marti (Gesang, Harfe)) „Monks singing Pagans“ widmet sich den häufig übersehenen heidnisch-antiken und altgermanischen Traditionen, deren Pflege hinter Klostermauern ebenso wie die liturgischen Gesänge im Gottesdienst zur Lebenswirklichkeit früh- und hochmittelalterlichen Mönchtums gehörte. Eindrucksvolles Zeugnis davon legen zahlreiche einschlägige Klosterhandschriften (wie z.B. die berühmten Carmina Burana oder die Merseburger Zaubersprüche) ab, die Grundlagen auch zur Rekonstruktion ihrer musikalischen Aufführung bieten.

www.sequentia.org


Liebeszauber im Hildegardkloster

Auch im Hildegard-Kloster am Binger Rupertsberg waren uralte magische Vorstellungen z.B. über Pflanzen lebendig. Eingebunden in ihr ganzheitliches Verständnis von der göttlichen Schöpfung und den himmlischen Wirkkräften auf Erden heißt es in der „Physica“ Hildegards von Bingen etwa über das Benediktenkraut: „Wenn jemand es isst oder in einem Trank einnimmt, entzündet es in ihm brennende Begierde…“