Skulpturen-Triennale Bingen 2026 gibt teilnehmende Künstler*innen bekannt
18.02.2026
Starker Fokus liegt auf neuen künstlerischen Positionen des Förderprogramms
! Pressemitteilung der Gerda und Kuno Pieroth Stiftung !
Die Skulpturen-Triennale Bingen 2026 (16. Mai – 4. Oktober 2026) kündigt die teilnehmenden Künstler*innen an. Unter dem Titel VERBINDUNG UND ZUSAMMENHALT versammelt die Ausstellung entlang des Binger Rheinufers erneut ein vielstimmiges Feld zeitgenössischer Skulpturenkunst – mit einem besonderen Augenmerk auf junge Positionen und gezielter Nachwuchsförderung.
Die Kuratorin Sara Bernshausen und Kurator Lutz Driever haben zwanzig künstlerische Positionen ausgewählt, die das Ausstellungsthema aus unterschiedlichen Perspektiven reflektieren. Neben international bereits bekannten Persönlichkeiten stehen insbesondere Künstler*innen im Mittelpunkt, deren Arbeiten im Rahmen eines Förderprogramms eigens für die Triennale entstehen.
Neues Förderprogramm als zentrales Element
Ein besonderer Schwerpunkt der Skulpturen-Triennale Bingen 2026 liegt auf dem neuen Förderprogramm:
Mit BA Sela, Emilia Neumann und Max Brück werden drei Nachwuchskünstler*innen eingeladen, neue Arbeiten für den öffentlichen Raum in Bingen zu entwickeln. Die Entstehungsprozesse ihrer Werke werden filmisch begleitet und sind auf der Website sowie über Instagram (@skulpturenbingen) zu sehen. Damit öffnet die Triennale den künstlerischen Arbeitsprozess für die Öffentlichkeit und schafft frühzeitig Einblicke in die Entwicklung neuer skulpturaler Positionen.
Auch das Studierendenprojekt der Kunsthochschule Mainz – „mein kann dein sein“ – der Klasse
Maximiliane Baumgartner bindet junge Künstler*innen aktiv ein und setzt auf Beteiligung und Dialog mit der Stadtgesellschaft. Das Projekt versteht sich als experimentelles Format im öffentlichen Raum und wird im Vorfeld der Ausstellung weiter konkretisiert. Teilnehmende Künstler*innen sind Josephine Angermann, Selina Hammer, Jiyoon Kim, Sojeong Kim, Song Lim, Lisa Lindenthal, Ole Monzel, Silas Müller, Michelle Raitses, Karl Tovar, Lilian Fee Würth. Betreut wird das Projekt von Maximiliane Baumgartner, Björn Drenkwitz und Robert Meyer.
In Kooperation mit Artist Residency Schloss Balmoral, Bad Ems, wird der ukrainische Künstler Sasha Kurmaz (Artist at Risk Fellow) mit einer interdisziplinären Arbeit vertreten sein, die das Publikum dazu einlädt, die Verbindungen der organisierten Religion und des Nationalstaates zu befragen.
Renommierte und junge Positionen im Dialog
Neben den Förderkünstler*innen sind zahlreiche weitere nationale und internationale Künstler*innen eingeladen: VALIE EXPORT und Michael Sailstorfer sollen hier stellvertretend für das große künstlerische Spektrum genannt werden.
Maria Gleichmann-Pieroth bekräftigt die Auswahl in Vorfreude: „Einige der zwanzig Kunstwerke unserer herausragenden Künstler*innen sind bestechend in ihrer Wirkung, andere erzählen eine besondere Geschichte. Erneut ist die Triennale in Bingen ein besonderer Höhepunkt für meinen Vater Kuno Pieroth und mich.“
Mit der nun veröffentlichten Liste der Teilnehmenden setzt die 7. Skulpturen-Triennale ein deutliches Signal: Etablierte Positionen und Nachwuchskünstler*innen treten in einen Dialog, der das Thema VERBINDUNG UND ZUSAMMENHALT auf unterschiedlichen Ebenen behandeln wird.
Die Ausstellung wird von der Gerda und Kuno Pieroth Stiftung getragen und in Kooperation mit der Stadt Bingen sowie mit Unterstützung privater Förderer und regionaler Partner realisiert.
Teilnehmende Künstler*innen:
Bettina Allamoda
BA Sela (Förderpreis)
Max Brück (Förderpreis)
Lena Marie Emrich
VALIE EXPORT
Menno Fahl
Albrecht Genin
Hannah Hallermann
Thomas Judisch
Karsten Konrad
Sasha Kurmaz
Stefan Marx
Emilia Neumann (Förderpreis)
Thuy-Tien Nguyen
Haleh Redjaian
Michael Sailstorfer
Johann Gottfried Schadow
Nadine Schemmann
Martine Seibert-Raken
Klasse Maximiliane Baumgartner und Gäste (Kunsthochschule Mainz), Josephine Angermann, Selina
Hammer, Jiyoon Kim, Song Lim, Lisa Lindenthal, Ole Monzel, Silas Müller, Michelle Raitses, Karl Tovar, Lilian Fee Würth, betreut von Maximiliane Baumgartner, Björn Drenkwitz und Robert Meyer.