„Lebendiges Abbild unseres gemeinsamen Engagements“
05.10.2026
„Stadtplan der Nachhaltigkeit“ ergänzt Fairtrade-Angebot
Passend zur erneuten Rezertifizierung Bingens als Fairtrade-Stadt ist nun auch der
neue „Stadtplan der Nachhaltigkeit“ auf der städtischen Homepage www.bingen.de
veröffentlicht worden.
Bingen trägt den Titel „Fairtrade-Stadt“ bereits seit 2014. Alle zwei Jahre bestätigt
der Verein TransFair e.V. die Auszeichnung erneut – mit der aktuellen Bestätigung
zum siebten Mal. Verbunden mit dem Titel ist das Motto „… und es geht fair weiter“,
das für einen verantwortungsvollen, fortlaufenden Prozess des Fairtrade-Gedankens
auf kommunaler Ebene steht.
Oberbürgermeister Thomas Feser zeigt sich erfreut über die erneute Bestätigung:
„Dass wir nun bereits zum siebten Mal als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet wurden,
freut mich besonders. Das ist kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis des Engagements
vieler lokaler Akteurinnen und Akteure aus ganz unterschiedlichen Bereichen,
die den fairen Handel in Bingen Jahr für Jahr mit Leben füllen.“
Entwickelt wurde der neue Stadtplan der Nachhaltigkeit von den Mitgliedern der
Fairtrade-Steuerungsgruppe der Stadt Bingen. Ziel des Projekts ist es, nachhaltige
Orte in Bingen sichtbar zu machen und Bürgerinnen und Bürgern eine Orientierung
zu entsprechenden Angeboten direkt vor Ort zu geben.
Dabei geht es um deutlich mehr als gesiegelte, zertifizierte faire Produkte oder den
Kauf regionaler und saisonaler Ware. Der Stadtplan versteht nachhaltiges und bewusstes
Handeln umfassender: Er zeigt auch Angebote zum Leihen, Tauschen, Recyceln
oder Reparieren im Sinne des Rohstoffkreislaufs, ebenso Bildungsarbeit und
kulturelle Angebote rund um das Thema Nachhaltigkeit, soziales Miteinander sowie
den großen Themenkomplex einer klimafreundlichen Mobilität.
„Mit dem Stadtplan der Nachhaltigkeit wird sichtbar, wie vielfältig nachhaltiges Engagement
in Bingen bereits gelebt wird“, so Oberbürgermeister Thomas Feser. „Von
der Reparaturwerkstatt bis zur Bildungseinrichtung, vom Tauschregal bis zum fair gehandelten
Produkt im Laden um die Ecke – all das macht unsere Stadt lebenswerter
und zukunftsfähiger. Ich bin stolz darauf, dass die Fairtrade-Steuerungsgruppe mit
diesem Projekt einen echten Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger geschaffen
hat.“
Auf dem Stadtplan werden die einzelnen Orte jeweils mit einem Pin verortet und mit
Name, einer kurzen Beschreibung zur Nachhaltigkeit (zwei bis drei Stichworte) sowie
der Adresse versehen. Für die einzelnen Kategorien wurden passende, frei nutzbare
Piktogramme ausgewählt. Alle aufgeführten Anbieterinnen und Anbieter haben ihr
Einverständnis zur Teilnahme gegeben.
Der Plan ist bewusst ausschließlich online verfügbar, da er sich so einfacher aktualisieren
und fortlaufend erweitern lässt. Grundlage für die erste Zusammenstellung
war eine Aktion im Rahmen der Fairen Woche im vergangenen Jahr: Dabei waren
Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, „ihre Orte“ auf einem Plan einzutragen. Ergänzt
wurden diese Einträge durch weitere Vorschläge der Fairtrade-Steuerungsgruppe.
„Der Stadtplan lebt davon, dass er stetig wächst“, erklärt Oberbürgermeister Thomas
Feser. „Ich lade alle Binger Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, weiterhin
nachhaltige Orte und Angebote zu melden, damit der Plan auch künftig ein lebendiges
Abbild unseres gemeinsamen Engagements bleibt.“
Wer einen nachhaltigen Ort oder ein entsprechendes Angebot vorschlagen möchte,
kann sich dafür an die Umweltabteilung der Stadt Bingen ( umweltabteilung@bingen.de ) wenden. Der Stadtplan der Nachhaltigkeit kann auf www.bingen.de eingesehen
werden.