Echt oder falsch?

05.11.2026

Schutz vor „Blüten“ - Präventionsarbeit des Seniorenbeirats der Stadt Bingen

Binger Senioren lernen Schutz vor „Blüten“

 ! Pressemitteilung des Seniorenbeirats !

Falschgeld im Umlauf ist ein Thema, das jeden treffen kann – und genau hier setzt die Präventionsarbeit des Seniorenbeirats der Stadt Bingen an. Unter dem Motto „Ist das echt oder Falschgeld?“ lud das Gremium zu einer hochkarätig besetzten Informationsveranstaltung in das Binger Kulturzentrum ein. Dass das Thema den Nerv der Bürgerinnen und Bürger traf, zeigte sich schnell: Das Kulturzentrum am Freidhof war am vergangenen Donnerstagnachmittag gut besucht.

Jürgen Domann und Gerhard Hemicker hießen die zahlreichen Gäste im Namen des Seniorenbeirats willkommen und stimmten auf die gemeinsame „Sicherheitsreise“ ein. Das Ziel des Nachmittags war klar definiert: Durch gezielte Aufmerksamkeit und fundiertes Wissen über die Sicherheitsmerkmale von Banknoten soll den Bürgerinnen und Bürgern ein präventiver Schutz an die Hand gegeben werden.

Für die fachliche Aufklärung hatte der Seniorenbeirat echte Experten gewonnen. Drei Mitarbeitende der Deutschen Bundesbank aus der Filiale Mainz – Cem Herold, Lisa Marie Fischer und Mirko Westphal – führten hochprofessionell durch das abwechslungsreiche Programm.

Nach einer kurzen Vorstellung der Referenten erhielten die Zuhörer zunächst spannende Einblicke in den allgemeinen Bargeldkreislauf in Deutschland und dessen Schattenseite, den sogenannten „Falschgeldkreislauf“. Anhand von aktuellen Zahlen, Daten und Fakten zur Falschgeldsituation machten die Experten deutlich, wo die Gefahren im Alltag lauern, blieben dabei jedoch beruhigend: Jüngste Statistiken der Bundesbank zeigen, dass die Gesamtzahl der „Blüten“ im Umlauf überschaubar bleibt, Wachsamkeit aber dennoch der beste Schutz ist. Auch die rechtlichen Grundlagen im Umgang mit Falschgeld wurden beleuchtet – denn wer wissentlich Falschgeld weitergibt, macht sich strafbar.

Im Hauptteil der Veranstaltung drehte sich alles um das Erkennen der Fälschungen. Die Bundesbank-Mitarbeiter erklärten die kunstvolle Gestaltung der Banknoten und gingen detailliert auf die verschiedenen Sicherheitsmerkmale ein. Im Fokus stand dabei die bewährte und leicht zu merkende „Fühlen – Sehen – Kippen“-Methode. Die Teilnehmer lernten, worauf sie beim Anfassen des Geldscheins, beim Blick gegen das Licht und beim Bewegen der Note achten müssen, um Fälschungen sofort zu entlarven. Ergänzt wurde dieser praktische Teil durch die Vorstellung nützlicher Hilfsmittel zur Prüftechnik.

In einer abschließenden Fragerunde nutzten die Besucher ausgiebig die Gelegenheit, ihre persönlichen Anliegen mit den Experten zu besprechen. Der Seniorenbeirat zeigte sich hochzufrieden mit der Resonanz und dem Verlauf des Nachmittags, der einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der älteren Generation in Bingen geleistet hat. Einmal wieder eine gelungene Veranstaltung des Seniorenbeirats Bingen. 

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