Chinesische Delegation zu Gast in Bingen

15.10.2026

Oberbürgermeister Thomas Feser mit Vertretern der chinesischen Delegation im Sitzungssaal von Burg Klopp.

Austausch zu Weinbau, Bildung, Tourismus und Klimaschutz

Eine Delegation aus dem chinesischen Landkreis Dayi war kürzlich zu Gast auf Burg
Klopp. Im Mittelpunkt des Besuchs stand ein erstes gegenseitiges Kennenlernen sowie
der Austausch über mögliche Anknüpfungspunkte für eine künftige Zusammenarbeit.
Der Delegation gehörten Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft
und Kommunalpolitik an. 

Oberbürgermeister Thomas Feser begrüßte die Gäste im Sitzungssaal und stellte die
Entwicklung Bingens von der Römerzeit über Hildegard von Bingen bis in die Gegenwart
vor. Dabei ging er insbesondere auf die Bedeutung des Weinbaus und des Tourismus
für die Stadt und die Region ein. Auch der Landkreis Dayi verfügt in diesen
Bereichen über wichtige Potenziale, sodass sich zahlreiche Gesprächsansätze ergaben.

„Der Besuch war eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und
die jeweiligen Regionen besser kennenzulernen“, erklärte Oberbürgermeister
Thomas Feser. „Gerade Weinbau, Tourismus und Bildung bieten interessante Perspektiven
für einen fachlichen Austausch.“

Besonderes Interesse bestand auf chinesischer Seite an möglichen Kooperationen
im Bereich Weinbau mit der Technischen Hochschule Bingen. Dabei wurden insbesondere
die Studiengänge Weinbau & Oenologie im Bachelorbereich sowie Viniculture
& Enology im Masterbereich angesprochen.

Darüber hinaus tauschten sich die Gesprächspartner über Elektromobilität, Klimaschutz,
Bildung, kulturelle Begegnungen sowie touristische Angebote in beide Richtungen
aus. Beide Seiten betonten, dass ein solcher Dialog die Möglichkeit eröffne,
voneinander zu lernen und neue Blickwinkel auf gemeinsame Herausforderungen zu
gewinnen.

„Internationale Begegnungen leben davon, offen aufeinander zuzugehen und Gemeinsamkeiten
ebenso wie Unterschiede als Bereicherung zu verstehen“, so
Thomas Feser weiter. „Wir freuen uns über das Interesse der Delegation an Bingen
und werden die geknüpften Kontakte gerne weiter pflegen.“

Nach dem gemeinsamen Foto im Sitzungssaal – unmittelbar unter den Wappen der
Binger Partnerstädte – äußerten die Gäste aus Dayi mit einem Augenzwinkern die
Hoffnung, dass dort vielleicht eines Tages auch das Wappen ihres Landkreises seinen
Platz finden könnte. Konkrete Vereinbarungen wurden bei dem ersten Treffen
noch nicht getroffen. Der Besuch habe jedoch eine gute Grundlage für einen weiteren
Austausch geschaffen.

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