„Bingen slammt“ zum vierten Mal ein voller Erfolg

27.05.2026

Bildunterschrift: Die Slammerinnen und Slammer sorgten mit Leander Bauer (5. von links) und Büchereileiterin Julia Löffler (2. von rechts) für einen amüsanten Sommerabend in Bingen.

Slam im Lesehof erfreute wieder viele Besucher

Ein lauer Sommerabend im Lesehof der Bücherei lockte am vergangenen Samstagabend rund 150 Menschen in die Innenstadt. Bereits zum vierten Mal fand der beliebte Poetry Slam draußen im Lesehof zwischen Büchereigebäude und Bürgerbüro statt. Auch in diesem Jahr übernahm der gebürtige Binger Leander Bauer nicht nur die künstlerische Leitung der Veranstaltung, sondern moderierte den Slam mit viel Charme und Witz.

„Auch, wenn Leander gar nicht als Slammer auftritt, komme ich in jedem Jahr wegen seiner Moderation“, berichtete eine begeisterte Besucherin. Natürlich war es auch das Line-Up der Slammerinnen und Slammer, das sich bewährte: Dabei waren Marc Bobzin aus Leipzig, Madeline Schach aus dem Saarland, Jana Goller aus Wipperfürth, Lenny Felling aus Mainz, Hannah Hytrek aus Wiesbaden, sowie Linus Linhof aus Bonn, der ebenfalls gebürtiger Binger ist und für den Auftritt die Heimat besuchte.  

In insgesamt drei Runden thematisierten die Slammer unterschiedliche Themen: Über lustige Therapieerlebnisse, Statements zur Demokratie oder die Rolle der Frau wurde gekonnt in typischer Slam-Form berichtet. Nach den ersten Runden konnte sich das Publikum kaum für einen Gewinner entscheiden, sodass das Finale zwischen vier statt drei Kandidaten stattfand. Am Ende überzeugte Madeline Schach, die als Gewinnerin des Abends von der Bühne ging. 

Zum Abschluss dankte Leander Bauer neben den Slammerinnen und Slammern besonders dem Bücherei-Team und der Stadt Bingen, die die Veranstaltung in jedem Jahr kostenlos und niederschwellig für ein breites Publikum ermöglichen.

Die Bücherei³ fördert mit der Aktion das Kulturformat Poetry-Slam in Bingen. „Jungen Kulturschaffenden eine Plattform zu geben, ist uns sehr wichtig. Wir fördern kulturelle Veranstaltungen, gerade von Nachwuchstalenten, und freuen uns, dass diese so gut besucht werden“, berichtet Büchereileiterin Julia Löffler von dem Abend. „Dass sich Leander Bauer trotz Studium in Berlin immer noch am kulturellen Leben seiner Heimatstadt beteiligt, ist einen besonderen Dank wert“, lobt Löffler die Zusammenarbeit mit dem Nachwuchskünstler.  

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