Bingen bleibt Fairtrade-Stadt

21.09.2026

Oberbürgermeister Thomas Feser (5. v. r.) freut sich mit der Fairtrade-Steuerungsgruppe über die erneute Auszeichnung Bingens als Fairtrade-Stadt

Titelerneuerung würdigt Engagement für fairen Handel und Nachhaltigkeit

Bingen am Rhein darf sich weiterhin „Fairtrade-Stadt“ nennen. Die erneute Auszeichnung bestätigt, dass die Stadt die fünf Kriterien der internationalen Fairtrade-Kampagne auch weiterhin erfüllt. Dazu zählen ein kommunaler Beschluss zur Unterstützung des Fairen Handels, eine lokale Steuerungsgruppe, faire Produkte im Handel und in der Gastronomie, Bildungsangebote sowie eine regelmäßige öffentliche Berichterstattung.

In einem gemeinsamen Termin würdigte Oberbürgermeister Thomas Feser das Engagement aller Beteiligten: „Die Titelerneuerung ist Ansporn, den Weg zu gerechteren Handelsbeziehungen und zu einem nachhaltigeren Alltag konsequent weiterzugehen.“

Das Stadtoberhaupt dankte insbesondere der lokalen Fairtrade-Steuerungsgruppe sowie dem Weltladen, den kirchlichen Gemeinden, Churches for Future Bingen, KiBuKi, der Volkshochschule und Musikschule. Ein besonderer Dank galt außerdem den engagierten Schulen – darunter der Hildegardisschule, der Berufsbildenden Schule und der Grundschule am Mäuseturm – sowie den örtlichen Geschäften, gastronomischen Betrieben und allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für den Fairen Handel einsetzen.

Bingen wurde 2014 als 280. Kommune in Deutschland mit dem Titel „Fairtrade-Stadt“ ausgezeichnet. Seitdem tragen zahlreiche Einrichtungen, Initiativen, Schulen, Geschäfte und gastronomische Betriebe den Fairtrade-Gedanken in der Stadt weiter. Ihr Engagement macht sichtbar, dass fairer Handel und nachhaltiger Konsum in Bingen fest verankert sind.

Zu den jüngsten Projekten zählt die Vorstellung der fairen Stadt-Schokolade im vergangenen Herbst. In Kürze soll außerdem der Stadtplan der Nachhaltigkeit online gehen. Er zeigt auf, an welchen Orten nachhaltiges und faires Handeln in Bingen bereits gelebt wird. Zugleich ist der Stadtplan als wachsendes Angebot angelegt: Weitere Ideen, Initiativen und Orte können künftig ergänzt werden. 

Auch innerhalb der Stadtverwaltung ist die faire und nachhaltige Beschaffung ein wichtiger Maßstab, etwa bei Dienstbekleidung und teilweise bei Büromaterialien. „Als öffentliche Verwaltung wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen“, betonte Feser. 

Weitere Informationen zum Fairen Handel in Bingen gibt es unter:
bingen.de/fairtrade 

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