Besonderheiten bei der PV mit Dachbegrünung oder Denkmalschutz

08.04.2026

Kostenfreier Online-Vortrag am 22. April um 18 Uhr

Im Kampf gegen den Klimawandel leisten Gründächer einen positiven Beitrag, indem
sie die Biodiversität erhöhen, das Mikroklima verbessern und das Gebäude dämmen.
Viele wissen nicht, dass diese positiven Effekten sich in Kombination mit einer Solaranlage
sogar noch vergrößern lassen. Denn die Pflanzen kühlen und säubern die
PV-Module und erhöhen damit den Wirkungsgrad der PV-Anlage.

Bei Eigentümern von denkmalgeschützten Gebäuden herrschen viele Unsicherheiten
in Bezug auf die mögliche Installation von Photovoltaikanlagen auf ihren Dächern. Allerdings
gibt es in diesem Bereich aktuell einige Änderungen und auch die Deutsche
Stiftung Denkmalschutz sieht den Denkmalschutz nicht im Widerspruch zum Klimaschutz,
denn die Installation von PV-Anlagen ist bei Schutz der Originalbausubstanz
und Reversibilität der Installation häufig möglich. Genau auf diese beiden Themen
geht der Detailvortrag genauer ein und liefert Antworten auf die drängendsten Fragen.

In der unabhängigen und umfassenden Online-Informationsveranstaltung am Mittwoch,
22. April 2026, 18 bis 19:30 Uhr, wird ein detaillierter Einblick in das Themenfeld
der Installation einer PV-Anlage in Kombination mit Dachbegrünung oder Denkmalschutz
gegeben.

Der erste Teil des Vortrags befasst sich mit dem Thema Dachbegrünung, beginnend 
mit den technischen Grundlagen. Im Weiteren werden die Synergieeffekte eines
Solar-Gründachs detailliert erläutert. Außerdem werden Handlungsempfehlungen
für die Projektumsetzung gegeben und Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Im zweiten
Teil wird die Thematik der Installation einer PV-Anlage auf denkmalgeschützten
Gebäuden behandelt.

Zu Beginn wird auf die gesetzlichen Grundlagen eingegangen, gefolgt von einer Vorstellung
der technischen Möglichkeiten, die von konventionellen Aufdachanlagen bis
zu Indachanlagen mit farbigen Solarmodulen oder Solardachziegeln reichen. Abschließend
wird auch hier ein Leitfaden für eine erfolgreiche Projektumsetzung gegeben
und Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Der praxisnahe Fachvortrag wird um Erfahrungsberichte
ergänzt und bietet die Möglichkeit Fragen mit den Experten direkt zu
klären, damit die Teilnehmenden im Anschluss den Weg zur eigenen Dach-PV-Anlage
in Kombination mit Dachbegrünung oder auf ihrem denkmalgeschützten Gebäude
gehen können.

Die Veranstaltung ist Teil der Online-Seminarreihe Solar und Wärme. Weitere kostenfreie
Info-Vorträge befassen sich mit den Themen Eigenstromnutzung optimieren
durch Speicher & E-Mobilität (29.04.), Solares Heizen (06.05.), PV & Gewerbe (13.05.), Mein Engagement für den lokalen PV-Ausbau (20.05.) sowie PV auf Mehrparteienhäusern
(27.05.).

Eine Anmeldung zu den einzelnen Abenden ist nicht erforderlich. Die Teilnahme erfolgt
direkt über folgenden Link: www.bingen.de/solar .

„In Zeiten immer heißer werdender Sommer machen die Synergieeffekte von Solaranlagen
und Gründächern deutlich, wie wichtig es ist die Themen Klimaschutz und
Klimaanpassung zusammen zu denken. Historische Bausubstanz durch den Denkmalschutz
zu erhalten ist wichtig, dennoch gibt es heutzutage einige Möglichkeiten,
wie auch im Umfeld denkmalgeschützter Gebäude Solaranlagen entstehen können",
freut sich Bürgermeister Ulrich Mönch auf die achte Veranstaltung der Online-Seminarreihe.

Die Info-Reihe wird organisiert von den Klimaschutzmanagern gemeinsam mit den
Volkshochschulen und der Verbraucherzentrale in den Regionen Rheinhessen-Nahe
und Vorderpfalz.  

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