Abschluss der Trilogie: Geschichte der Juden in Bingen

13.05.2026

Dr. Hans-Josef von Eyss, Oberbürgermeister Thomas Feser, Hermann-Josef Gundlach und Kulturamtsleiter Dr. Matthias Schmandt (v. l.) bei der Buchübergabe.

Teil III: Die NS-Zeit (1933–1945) ist erschienen

Mit dem 8. Mai war kein willkürliches Datum gewählt, an dem Hermann-Josef Gundlach,
Vorsitzender des Arbeitskreises Jüdisches Bingen (AKJB) und der stellvertretende
Vorsitzende Dr. Hans-Josef von Eyss (gleichzeitig auch der Autor des Werkes)
das neueste Buch des AKJB an Oberbürgermeister Thomas Feser überreichten.

„Geschichte der Juden in Bingen – Teil III – die NS-Zeit (1933-1945)“ vertieft die Geschichte
der jüdischen Gemeinde in Bingen während dieser Jahre und schließt damit
eine wegweisende Trilogie ab. Der Band III untersucht die Auswirkungen der NS-Diktatur
auf die jüdische Gemeinschaft in Bingen und erzählt die Geschichten jenseits
der großen Schlagzeilen: Alltag, Verfolgung, Deportationen und Widerstand. Die
Publikation versteht sich als Beitrag zur lokalen Erinnerungskultur und als wichtiger
Baustein für ein vertieftes Verständnis der Stadtgeschichte im 20. Jahrhundert. 

„Mit der Veröffentlichung von Band III setzen wir einen wichtigen Meilenstein in unserer
Erinnerungskultur. Die Lebenswege der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger
in Bingen während der NS-Diktatur sichtbar zu machen, hilft uns, Verantwortung
zu übernehmen – heute und in Zukunft. Daher war es für uns auch eine Selbstverständlichkeit,
einen Zuschuss zu den Druckkosten zu gewähren“, so Oberbürgermeister
Thomas Feser.

Das Buch ist über den AKJB (https://www.juedisches-bingen.de ) erhältlich. 

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