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Stadtgeschichte

Die Geschichte der Stadt Bingen - bekannt als Tor zum Mittelrhein - reicht weit in die vorrömische Zeit zurück. Hierauf lassen Funde keltischen Kulturgutes schließen.
Alt-Bingen nach Merian um 1650
Die Bedeutung des Wortes Bingen ist trotz der größten Bemühungen noch ungeklärt; der Name Bingen scheint jedoch weder germanischen noch römischen, sondern keltischen Ursprungs zu sein.

Bereits sehr früh bestand in Bingen eine christliche Gemeinde. Der Fund eines frühchristlichen Grabsteines des Priesters Aetherius, vermutlich aus dem Jahre 400 n. Chr., der dicht hinter den zahlreichen römischen Gräbern beim Technikum entdeckt wurde, liefert hierfür den Beweis.

Das spätantike castrum ist im heutigen Straßenverlauf der Innenstadt noch ablesbarDie Römer wurden durch die verkehrsgünstige Lage Bingens dazu veranlaßt, hier am Zusammenfluss von Rhein und Nahe das Castell Bingium zu errichten. In Bingen teilte sich die aus Mainz kommende Römerstraße. Eine Straße führte weiter rheinabwärts nach Koblenz, die andere nahm ihren Weg über den Hunsrück nach Trier. Bei der Dükerverlegung in Höhe des Freidhofes/Kulturzentrum wurden Funde einer ehemaligen Römerbrücke, welche im Jahre 77 n. Chr. erbaut wurde, entdeckt.

Am 14. Juni 983 übertrug Kaiser Otto II. auf dem Reichstag zu Verona aus Dankbarkeit seinem Kanzler, dem Erzbischof Willigis von Mainz, die Herrschaftsrechte über die Stadt Bingen und das Binger Land. Dieser Schenkungsakt ist auch als Reichsakte zu Verona bekannt, welche nach dem 2. Weltkrieg zum historischen Ausgangspunkt für partnerschaftliche Beziehungen zwischen der Provinz Verona und dem heutigen Landkreis Mainz-Bingen, in welche die Städte Verona und Bingen eingeschlossen sind, wurde.

Im Jahr 996 ergänzte Otto III. diese Schenkung, indem er einen Teil des reichseigenen Kammerforstes im Hunsrück, den heutigen Binger Wald, hinzufügte.

Während der Kämpfe zwischen Papsttum und Kaisertum ein markantes Datum: Am Weihnachtsabend 1105 wurde Kaiser Heinrich IV von seinem Sohn Heinrich V auf Burg Klopp gefangengesetzt, um dessen Abdankung zu erzwingen.

Kloster Rupertsberg, Bingen1147 wurde Kloster Rupertsberg durch Hildegard von Bingen gegründet. Diese große Persönlichkeit des Mittelalters erlangte bereits zu Lebzeiten hohes Ansehen als Mystikerin, Naturforscherin, Ärztin und Gelehrte.




In der kaiserlosen Zeit war Bingen an den großen Städtebünden beteiligt. Ihre Streitkräfte kämpften stets mit, gegen Räuber zu Wasser und zu Land und halfen den Landfrieden zu sichern.

Im Zollkrieg 1301 des Königs Albrecht I gegen die rheinischen Kurfürsten wurde Bingen samt Burg belagert und erobert. Dabei wurde die Burg Klopp zerstört. 1424 ging Bingen gemäß einem Abkommen an das Mainzer Domkapitel über.

Bingen unmittelbar vor der Zerstörung von 16891403 und 1490 brannte Bingen beinahe ganz nieder. Im 30-jährigen Krieg wurde die Stadt stark zerstört. Auch die Soldaten Ludwigs XIV äscherten die Stadt ein. Im 18. Jahrhundert brausten Kriegsstürme über Bingen hinweg. Im 19. und 20. Jahrhundert nahm Bingen, das zum Großherzogtum bzw. später zum Volksstaat Hessen gehörte, am Geschick der deutschen Länder und danach des Reiches teil.

Die Kriege der letzten 150 Jahre mit ihren Verwüstungen, gerade im geschichtsreichen Alt-Bingen, sind noch in schlechter Erinnerung.

Manche herausragende Persönlichkeit ist aus Bingen hervorgegangen oder hat hier gelebt. Genannt sei hier nur der große Dichter Stefan George.

Das alte Binger RathausDurch Eingemeindungen weist die Stadt Bingen heute neben der Innenstadt sieben Stadtteile aus. Im Jahr 1969 wurde der Stadt Bingen der Status einer großen kreisangehörigen Stadt verliehen. Die Einwohnerzahl beläuft sich auf rund 26.600.

Seit Jahrhunderten wird in Bingen Weinbau und Weinhandel betrieben. Bekannte Weinlagen, wie Scharlachberg, Schwätzerchen, Bubenstück und Sankt Rochuskapelle haben im In- und Ausland einen Qualitätsbegriff geschaffen. Die in Bingen ansässige Getränkeindustrie stellt einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor dar. Diese Entwicklung bewirkte, dass in Bingen umweltfreundliche Industriezweige ansiedelten. So ist unter anderem der in Deutschland führende Anbieter von GeldGewinnSpiel-Geräten und Compactsport-Automaten in Bingen beheimatet und ist im Rahmen seines Produktportfolios in den Geschäftsbereichen, Entwicklung, Produktion, Service und Vertrieb aktiv. Eine Großfirma liefert hochwertiges Kochgeschirr für gesunde Lebensweise. Daneben bestehen auch auf verschiedenen anderen Wirtschaftsgebieten eine Reihe von soliden mittelständischen Betrieben.

Das AmtshausBedingt durch den Ausbau des europäischen Autobahnnetzes, in welchem Bingen eine Verkehrsdrehscheibe darstellt, wurde in den vergangenen Jahren ein Hauptaugenmerk auf die Ausweisung von Wohngebieten und Gewerbe- und Industrieflächen gelegt. Neben der optimalen Verkehrsanbindung mittels Schiene und Straße dürfen der nahegelegene Rhein-Main-Flughafen und die ständig die Stadt berührenden deutschen und internationalen Schifffahrtslinien nicht unerwähnt bleiben.

Eine große Tradition hat die Stadt Bingen auch auf dem Sektor des Fremdenverkehrs aufzuweisen. Als Ausflugs- und Urlaubsort ist die Stadt beliebt. Großer Wert wird auf die Freizeitgestaltung gelegt. Im Herzen der Stadt befindet sich der Höhenpark Rochusberg mit einem Waldlehrpfad und einem Trimm-Dich-Pfad. Auch das Naturerlebnisbad in Bingerbrück mit herrlichem Blick auf den Rhein ist ein weiterer Anziehungspunkt. Der Binger Stadtwald weist eine Fläche von rund 2.000 ha aus. Er ist beliebter Ausflugspunkt für Einheimische, für in- und ausländische Gäste und die Bewohner des Rhein-Main-Raumes. Reizvolle Rundwanderwege sind entsprechend markiert. Das Binger Winzerfest, das am ersten Wochenende im September gefeiert wird, zieht tausende Besucher in seinen Bann. Die Wallfahrt zum Heiligen Rochus, die am Wochenende nach dem 16. August stattfindet, ist ebenfalls weit über die Grenzen der Stadt Bingen bekannt.

Partnerschaftliche Beziehungen bestehen zu Prizren im Kosovo/ehem. Jugoslawien, Hitchin in England, Nuits-Saint-Georges und Venarey-les-Laumes in Frankreich, Anamur in der Türkei sowie Kutná Hora in der Tschechischen Republik. Außerdem bestehen freundschaftliche Beziehungen zu der Provinz Verona in Italien. 


Bingen ist aber auch eine Schulstadt. Grund- und Realschulen, Gymnasien, Berufsbildende Schulen sowie eine Technische Hochschule zeigen das vielfältige Angebot der unterschiedlichen Bildungsrichtungen. Besonders zu erwähnen sind die Volkshochschule und die Musikschule als Aus- und Fortbildungsstätte des näheren und weiteren Bereiches. Im Sportzentrum der Stadt Bingen, im Stadtteil Büdesheim, entstanden repräsentative Freisportanlagen und eine Rundsporthalle mit internationalen Spielflächen.

Wappen der Stadt BingenDurch den Ausbau der Fußgängerzone, die eine Länge von rund 1.000 Metern aufweist, wurde die Urbanität der Innenstadt gefördert. Attraktive Geschäfte laden zu einem gemütlichen Einkaufsbummel ein.

Alles in allem ist die Stadt Bingen am Rhein, auf historischem Boden gewachsen, doch jung geblieben und voller Dynamik. Sie hat die Funktion eines Mittelzentrums mit einem Einzugsbereich von rund 50.000 Menschen.