So könnte das Familienzentrum aussehen

Die anwesenden Preisträger gemeinsam mit Edda Kurz (li.), Oberbürgermeister Thomas Feser (2. v. li.) und Bürgermeister Ulrich Mönch (re.).

Ausstellung des Architekturwettbewerbs ist in Bingerbrück zu sehen

Die Planung für das Familienzentrum in Bingerbrück, ist einen großen Schritt vorangekommen. Der Architekturwettbewerb ist abgeschlossen, insgesamt 19 Entwürfe wurden von einer Fachjury und Vertretern aus der Kommunalpolitik bewertet, ab-schließend prämiert und sind nun in einer Ausstellung im Hildegardzentrum (katholischen Kirche Bingerbrück, Gutenbergstraße 2) bis zum 27. September, täglich von 10 bis 16 Uhr frei zugänglich. „Eines der zentralen Projekte im Förderprogramm „Soziale Stadt“ ist der Neubau des Familienzentrums in Bingerbrück. Gerade hier gibt es einen immensen Bedarf an ,betreuungs-, familien- und zusammenkomm-Angeboten‘“, hob Oberbürgermeister Thomas Feser in seiner Ansprache zur Ausstellungeröffnung hervor. „Das Familienzentrum wird eine unglaubliche Vielzahl wichtiger Aufgaben bündeln. Es soll Familienbildungsstätte, Beratungsstelle, Kinder- und Jugendarbeit, Generationentreff und natürlich eine sechsgruppige Kindertagesstätte unter einem Dach vereinen. Dies alles zusammenzufassen, war eine schwierige Planungsaufgabe. Hinzu kommen noch die Anforderungen aufgrund des Zuschnittes, der Größe und Topographie des Grundstückes. Daher sind wir sehr froh, dass so viele Arbeiten eingereicht wurden und wir freuen uns, dass wir drei Preise und zwei Anerkennungen vergeben konnten.“

Bei der Bewertung der von Architekten in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten eingereichten Arbeiten wurden nicht nur die Idee und Konzeptumsetzung, sondern auch Kriterien wie die Freiraumqualität, verwendete Materialien oder Nachhaltigkeit sowie Wirtschaftlichkeit berücksichtigt. Unter Einbeziehung all dieser Anforderungen wurde der Entwurf von Studiobornheim Unger Ritter Architekten aus Frankfurt in Zusammenarbeit mit Hutterreimann Landschaftsarchitektur aus Berlin mit dem ersten Preis (und einem Preisgeld von 16.500) ausgezeichnet.

Auf Platz zwei folgte Bau Eins Architekten Kaiserslautern in Zusammenarbeit mit Bauer-Landschaftsarchitekten aus Karlsruhe und Platz drei belegen MGF Architekten zusammen mit Wiedemann + Schweizer Landschaftsarchitektur, beide aus Stuttgart.

Die beiden besonderen Anerkennungen gehen an Eichler Architekten Alzey in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten Harald Heims aus Mainz und an MVM+Starke Architekten in Zusammenarbeit mit Club-L-94 Landschaftsarchitekten, beide aus Köln.

Wie der Oberbürgermeister weiter erläuterte, beträgt das Projektvolumen rund 7 Millionen Euro. In einem nächsten Schritt werden nun die drei Preisträger zur Abgabe eines konkreten Honorarangebotes aufgefordert. Läuft alles glatt, könnte der Planungsauftrag noch in diesem Jahr vergeben werden, die Planungen 2021 starten und auch die erforderlichen Förderanträge könnten dann gestellt werden, sodass – nach Bewilligung – die Bauarbeiten 2022 starten könnten.
Die Besonderheiten der prämierten Arbeiten wurden abschließend von Edda Kurz vom Büro Kurz Architekten in Mainz, die das Vergabeverfahren betreut, vorgestellt.

Folgendes Rahmenprogramm zur Ausstellung findet in den kommenden Tagen noch statt:
Am Donnerstag, 17. September, bietet das Quartiersmanagement speziell für Berufstätige eine After-Work-Ausstellung. Von 14 bis 19 Uhr steht eine Stärkung bereit und Führungen durch die Ausstellung sind möglich. Um Anmeldung beim Quartiersmanagement (mail: juliane.rohrbacher@bingen.de, Tel. 0160-5511531) wird gebeten.
Auch am Donnerstag, 24. September, steht das Quartiersmanagement im Rahmen der Sprechstunde von 14 bis 16 Uhr im Hildegardzentrum bei Fragen zur Ausstellung zur Verfügung.
Für Sonntag, 27. September, lädt die katholische Gemeinde in Bingerbrück zum Sonntagsgottesdienst mit anschließendem Gemeindekaffee in die Kirche ein. Im Rahmen des Gemeindekaffees steht das Quartiersmanagement bei Fragen zur Ausstellung bereit.
Alle Veranstaltungen finden unter Berücksichtigung der geltenden Hygienebestimmungen statt. Eine Mund-Nasen Bedeckung ist zu tragen.

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