OB Feser dankt verdienten Mitarbeitern

Werner Emmrich, Erwin Graffe, Helga Breivogel, Ingrid Stelzel, OB Thomas Feser, Myriam Hoos, Ursula Kneisch (wurde bereits am Vortag offiziell verabschiedet) und Ingeborg Hasse (v. l.) nach der kleinen Feierstunde.

Dienstjubiläen und Verabschiedungen und auf Burg Klopp

„Eine Verwaltung kann nur so gut sein, wie die Menschen die dort arbeiten“, mit diesen Worten begrüßte Oberbürgermeister Thomas Feser die anwesenden Kolleginnen und Kollegen, die einerseits ein Dienstjubiläum feiern dürfen, andererseits in den wohlverdienten Ruhestand gehen.
„Tut man einfach nur seinen Job oder ist man mit Herzblut und Engagement bei der Sache? Ich glaube, bei allen Kolleginnen und Kollegen, die heute im Mittelpunkt stehen wissen wir, dass Sie Ihre Aufgaben gerne und mit Einsatz erfüllen“, so das Binger Stadtoberhaupt. „Ihre Aufgabenfelder zeigen die Vielseitigkeit, die eine Verwaltung wie die unsere zu bewältigen hat – die Bandbreite ist enorm.“

Für seine 25-jährige Zugehörigkeit zur Stadt Bingen wurde Erwin Graffe gewürdigt.
„Als Teil des Hausmeisterteams im Kulturzentrum, der VHS und dem Stefan-George-Haus sind Sie Dreh- und Angelpunkt für die reibungslose Durchführung von vielerlei Veranstaltungen und Events. Umso bemerkenswerter finde ich es, wie gelassen Sie in jeder Situation agieren – keine Selbstverständlichkeit aber ein wichtiger Charakterzug, der Souveränität zeigt“, so der Oberbürgermeister. Er hob auch hervor, dass der Jubilar sich unter anderem auch als Brandschutzhelfer hat schulen lassen und als gelernter Schlosser regelmäßig mit handwerklichem Geschick bei der Umsetzung der Aufgaben punktet.

40 Jahre im Dienste der Stadt, im Bereich der Friedhöfe, steht Gärtner Werner Emmrich. „Ihre Arbeitsweise wird von Anfang an sehr geschätzt. Ihre Kolleginnen und Kollegen beschreiben Sie als sympathischen, flexiblen und gewissenhaften Kollegen; Sie arbeiten selbstständig, sind aber auch ein guter Teamplayer – eine unverzichtbare Kombination in Ihrem Aufgabenumfeld“, lobt das Stadtoberhaupt. Dank seiner großen Berufserfahrung könne er den jüngeren Mitarbeitern wertvolle Tipps geben und sei auch eine wertvolle Unterstützung bei der Einarbeitung neuer Kollegen.

Vier Kolleginnen galt es anschließend „Adieu“ zu sagen, ihnen, wie auch den bei-den Jubilaren für die gute Zusammenarbeit zu danken und ihnen für die Zukunft alles erdenklich Gute zu wünschen.

Helga Breivogel war insgesamt 23 Jahre bei der Stadtverwaltung Bingen angestellt, davon die letzten 13 Jahre am Empfang und in der Telefonzentrale. „Der Umgang mit Menschen ist ,Ihr Ding‘. Sie standen sowohl Kolleginnen und Kollegen als auch allen Bürgerinnen und Bürgern mit viel Geduld und Rat zur Seite. Hier zeigte sich immer auch Ihr privates Engagement für Menschen, denen es nicht so gut geht – Hilfsbereitschaft und Kollegialität, sind heute keine Selbstverständlichkeiten mehr, wurde aber von Ihnen immer vorbildlich gelebt“, so Thomas Feser. Dabei vergaß er nicht zu erwähnen, dass das legendäre Brot-Rezept der Neu-Ruheständlerin den Einzug in viele Küchen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gefunden habe.

Als „gute Seele“ der Kämmerei bezeichnete Oberbürgermeister Thomas Feser Ingeborg Hasse, die zwölf Jahre die Aufgabengebiete Grundsteuer, Landwirtschaftskammer-Beitrag und Grundbesitznebenkosten mit Bravour betreut hat. „Von Ihren Kolleginnen und Kollegen werden Sie in den höchsten Tönen gelobt: zuverlässig, hilfsbereit, entgegenkommend und kollegial – Sie waren eine enorme Bereicherung für die Stadt Bingen und ihre Bürger.“ Die weit über das selbstverständliche Maß hinausgehende Bürgernähe hätte dafür Sorge getragen, dass kaum Widersprüche im „Mienenfeld“ Steuer eingegangen seien.

Ihrem Beruf als Kinderpflegerin ist Ingrid Stelzel von der Ausbildung bis zum Renteneintritt treu geblieben, hob das Stadtoberhaupt hervor. „Sie haben einen tollen empathischen, ja liebevollen Blick aufs Kind. Mit ihrer ruhigen und sorgenden Art konnten Sie den Kindern immer vermitteln gut aufgehoben zu sein.“ Dabei immer hochflexibel, zuverlässig, erfahren, einsatzfreudig und mit einem offenen Ohr für alle, habe sie sich für die Teams und die jungen Kolleginnen immer als Fels in der Brandung gezeigt.

Auch Myriam Hoos kümmerte sich um die kleineren Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Seit 2012 war sie als Betreuungskraft an den Grundschulen in Bingen tätig. „Es fiel Ihnen leicht, sich auf die Kinder einzustellen und einen guten, vertrauensvollen Kontakt zu ihnen aufzubauen. Sie verstanden es aber auch, ihnen Grenzen zu setzen und hatten stets den Überblick über die Hausaufgabenbetreuung“, fasste Oberbürgermeister Feser zusammen. „Sie haben jeder Witterung getrotzt und unzählige Stunden auf dem Schulhof die Kinder beaufsichtigt. Nun verliert die Stadt Bingen mit Ihrem Renteneintritt eine weitere engagierte Betreuungskraft.“

Mit den Worten „Den Kolleginnen, von denen wir uns heute hier verabschieden nochmals alles erdenklich Gute. Passen Sie auf sich auf. Und den Jubilaren: auf weiterhin gute Zusammenarbeit“, schloss Oberbürgermeister Thomas Feser seine Ansprache.

Grußworte der Vorgesetzten und Personalratsvertreter, die normalerweise immer zu einer solchen besonderen Feierstunde gehören, wurden – um coronabedingt die Zahl der Anwesenden so gering wie möglich zu halten – nicht gesprochen.

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