Klein, aber fein

Oberbürgermeister Thomas Feser (hinten, Mitte), Michaela Heintke (hinten, li.), Julia Löffler, Andreas Kühn und die glücklichen Gewinner des Lesesommers.

Lesesommerabschluss wurde trotz Corona gebührend gefeiert

Eigentlich sind zur großen Lesesommerabschluss alle Teilnehmer eingeladen, um die erfolgreiche Aktion gemeinsam zu feiern, ein buntes Fest zu erleben und viel Spaß zu haben – doch in diesem Jahr ist nun mal fast alles anders.

Trotzdem, gefeiert wurde – wenn auch nur in kleinem Kreis. So wurden im Vorfeld zehn Kinder ausgelost, die mindestens drei Bücher gelesen hatten und Oberbürgermeister Thomas Feser ließ es sich nicht nehmen, die erfolgreichsten „Leseratten“ persönlich auszuzeichnen.

„Wir haben es geschafft, den Kindern und Jugendlichen einen kompletten Lesesommer zu ermöglichen, obwohl durch den Umzug und die Corona-Pandemie in diesem Jahr einige Hürden zu überwinden waren. So konnten die jungen Leser wenigsten mit den vielen Geschichten Ausflüge in andere Welten und Länder unternehmen“, betonte das Binger Stadtoberhaupt vor den Kindern, ihren Begleitpersonen und den Vertretern der beiden Schulen, die die meisten Kinder zur Teilnahme mobilisiert hatten, Michaela Heintke, Schulleiterin der Grundschule an der Burg Klopp, und Andreas Kühn, Schulleiter des Stefan-George-Gymnasiums.

„Extra für die jungen Leser wurden über 400 neue Bücher angeschafft und dass sich die Aktion gelohnt hat, zeigt die tolle Bilanz des Lesesommers. Aber auch viele Unterstützer sind notwendig, damit die wichtigste Leseförderaktion der Bücherei von Erfolg gekrönt ist – und so geht mein Dank an alle, die dazu beigetragen haben“, so Thomas Feser weiter.

Ganz besonders hob er hierbei die Stellung der Schulen hervor, die er als die wichtigsten Partner bezeichnete. „In jedem Jahr verteilen wir die Materialien und Anmeldungen an die Grund- und weiterführenden Schulen und sind darauf angewiesen, dass die Informationen weitergegeben werden. Denn das Gute an der Kooperation mit den Schulen ist, dass die Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrem Elternhaus erreicht werden und wir damit einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit leisten können.“

Die 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Bücherei³ haben über 1.200 Bücher gelesen, was in etwa 84.000 Seiten entspricht und sie tragen so dazu bei, dass Rheinland-Pfalz bundesweit auf Platz zwei der absoluten Teilnehmerzahl im Lesesommer liegt, wie Bibliotheksleiterin Julia Löffler erläuterte, bevor die Preise und Urkunden an die zehn Gewinnerkinder übergeben wurden. Hierbei wurde Elefteria Anagnostopoulou besonders hervorgehoben, sie hat sage und schreibe 37 Bücher gelesen und wurde mit einem Rucksack voller Bücher belohnt.

Die weiteren Gewinner sind: Jakob Mihm, Isabella Schätzl, Miriam Rappolt, Felix Munzlinger, Max Jung, Henri Beckers, Nele Beckers (konnte nicht teilnehmen), Ragnar Brendel und Mia Böhme.

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