„Es ist uns wichtig, dass Bewusstsein wach zu halten“

Gruppenbild mit Tirtza Fenig-Bermann (9. v. re. mit ihren Söhnen), Oberbürgermeister Thomas Feser (8. v.), Vorstand des Arbeitskreises Jüdisches Bingen, Schüler und Schülerinnen der Rochus-Realschule sowie Schulleiterin und betreuender Lehrer.

Oberbürgermeister Feser empfängt Nachfahren von Binger Juden

„Ich freue mich immer sehr, wenn die Nachfahren unserer früheren jüdischen Mitbürgerinnen
und Mitbürger unsere Stadt besuchen, auch wenn es nicht immer ein einfacher Weg ist“, so Oberbürgermeister Thomas Feser zu Tirtza Fenig-Bermann und ihren Söhnen bei einem kleinen Empfang auf Burg Klopp. Im Vorfeld der Präsentation des Buches „Wenn sich der Sturm beruhigen wird und sich die Zeiten wieder ändern werden, kannst du zurückkommen“ – Die Lebensgeschichte von Karl Bermann / Auf den Spuren des jüdischen Büdesheims, hob das Binger Stadtoberhaupt hervor, wie wichtig es sei, das Bewusstsein auf die jüdische Geschichte wachzuhalten.
Die jüdische Geschichte der Stadt gehe nachweislich bis ins 12. Jahrhundert zurück und sie sei ein wichtiger Teil des Binger Lebens und der Binger Historie. Daher ging sein Dank an den Arbeitskreis Jüdisches Bingen, der sich dafür einsetzt, dass diese Historie in Gedächtnis bleibt und der das Buch im Rahmen seiner Publikationsreihe herausgibt. Auch dankte er der Geschichts-AG der Rochus-Realschule plus mit ihrem Lehrer Marcel Griesang. Sie setzen sich ebenfalls dafür ein, dass die Erinnerung an das jüdische Leben am Rhein-Nahe-Eck erhalten bleibt, desweiteren
war die Schule Gastgeber für die offizielle Buchvorstellung am vergangenen Sonntag.
Neben der Biografie von Karl Bermann hat Luise Lutterbach sich im zweiten Teil des
130-Seiten-Werkes mit dem jüdischen Leben im Stadtteil Büdesheim auseinandergesetzt.

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