Ein lebendiger XIII. Römertag im Zeichen der Römerroute

Der XIII. Römertag fand in diesem Jahr zentral auf dem großzügigen Ausgrabungsgelände der Villa Rustica Binger Wald statt.

Rund um 400 Besucher fanden an diesem sonnigen Spätsommertag den Weg zur Villa Rustica Binger Wald

Hinweis: Pressemitteilung des Arbeitskreises Regionalparkideen – Römerroute

Unter dem Motto „Ein Tag – ein Ort“ war der XIII. Römertag diesmal etwas anders gestaltet. Erstmals hatten sich viele Initiativen des Arbeitskreises „Regionalparkideen – Römerroute“ gemeinsam auf dem großzügigen Ausgrabungsgelände der Villa Rustica Binger Wald eingefunden. „Es ist ein großes Anliegen der Stadt Bingen“, so Bürgermeiser Mönch bei der Begrüßung, „die noch vorhandenen Fundamente dieses ehemaligen römischen Landgutes für die Öffentlichkeit als ein Highlight des Binger Stadtwaldes sichtbar zu erhalten. Es bietet somit eine wunderbare Kulisse für den heutigen Römertag“. Es beteiligten sich die Museen aus Alzey, Bingen und Ingelheim, die Umweltabteilung der Stadt Bingen sowie Initiativen und Vereine aus Dienheim, Heidesheim, Nierstein und das Institut für Geschichtliche Landeskunde Mainz.

An individuell und informativ gestalteten Ständen präsentierten sie ihre Original–Fundstücke aus römischer Zeit oder Repliken und hatten anschauliches Info-Material zusammengestellt, ergänzt durch neue digitale Angebote. Für die Jüngeren standen zudem Spiele und Rätsel bereit und „echte Römer der 22. Legion Bingen“ vor Ort schlugen Groß und Klein in den Bann. An der Villa Rustica selber wurden kostenlose Führungen angeboten.

Die Bilanz des Tages fiel sowohl bei den Gästen als auch bei den Initiativen durchweg positiv aus. Auch Frau Landrätin Dorothea Schäfer, Schirmherrin des Römertages, freute sich, dass das eigentlich Corona geschuldete neue Konzept so gut aufgegangen war, „der ideale Ort, um an einem Tag so geballte und vielfältige Informationen römischer Zeugnisse in Rheinhessen zu bekommen!“ Die Initiativen begrüßen insbesondere auch die Mischung des Publikums. Denn neben den Interessierten, die gezielt den Römertag besuchten, wurden auch viele Wanderer und Spaziergänger angelockt, die zufällig vorbeikamen, aber dafür sehr neugierig und aufmerksam das Angebot aufnahmen und so vielleicht neues Interesse für die römische Geschichte dieser Region geweckt werden konnte. Ebenso war die Disziplin der Gäste zu loben, die entsprechend der geltenden Hygieneverordung Mund- und Nasen-Bedeckung trugen und sich an den vorgegebenen Rundweg hielten.

Wer nicht kommen konnte oder gern mehr über das Projekt Regionalparkideen – Römerroute in Rheinhessen und seine Initiativen erfahren möchte, erhält unter www.Roemerroute-rheinhessen.de weitere Informationen.

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