Ebling: Buga 2029 große Chance für Kommunen im Mittelrheintal

Innenminister Michael Ebling beim Besuch der Burg Rheinfels

Innenminister Michael Ebling sieht in der Bundesgartenschau, die 2029 im Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal stattfinden wird, eine großartige Entwicklungschance für die Region.

Das sagte der Minister bei seinem ersten Aufeinandertreffen mit den Verantwortlichen der Buga 2029 in Oberwesel, die er kaum einen Monat nach seinem Amtsantritt besuchte.

! Hinweis: Pressemitteilung des rheinland-pfälzischen Innenministeriums ! 

„Die Buga 2029 bietet eine Vielzahl von großartigen Chancen für die Entwicklung der Städte und Gemeinden im wunderbaren Welterbe Oberes Mittelrheintal. In den kommenden Jahren gilt es, diese Zukunftschancen für das malerische Tal gemeinsam zu nutzen. Das Innenministerium und die gesamte Landesregierung werden dabei weiter fest an der Seite der Städte und Gemeinden von Bingen bis Koblenz stehen und die BUGA-Vorbereitungen des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal nach Kräften unterstützen. Ich bin überzeugt, dass die Buga 2029 nicht nur ein fantastisches Event für Besucherinnen und Besucher von nah und fern werden, sondern vor allem auch das Obere Mittelrheintal als Lebens-, Kultur- und Wirtschaftsraum nachhaltig stärken wird“, sagte Innenminister Michael Ebling.

Im Mittelrheintal traf der Innenminister mit Buga-Geschäftsführer Sven Stimac und dem Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises und Vorsteher des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal Volker Boch sowie weiteren Verantwortlichen zusammen.

Stimac präsentierte im historischen Rathaus von Oberwesel die Buga-Projektziele. Demnach werde bis 2029 das Lebensumfeld der Welterbe-Bewohnerinnen und Bewohner aufgewertet. Bei allen Vorhaben stünden Nachhaltigkeit, Klimaanpassung, Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft und des kulturellen Erbes sowie moderne Mobilitätskonzepte ganz oben auf der Agenda. „Wir werden die Kommunen und die Bevölkerung auf dem Weg zur BUGA 2029 mitnehmen, sodass wir uns gemeinsam als lebenswerte und gastfreundliche Region präsentieren können“, so Stimac.

Im Anschluss an die Gespräche besuchte Innenminister Ebling die Burg Rheinfels in St. Goar. Dort führte Stadtbürgermeister Falko Hönisch durch die Gemäuer und Gewölbe der Ruine. An der Burg, einem der wichtigsten Baudenkmäler im Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal, sind dringende Sanierungsarbeiten erforderlich. Das Land beteiligt sich daran mit Fördermitteln in Millionenhöhe. „Die Burgen und Schlösser im Tal sowie deren Gärten werden auch im Rahmen der Buga eine bedeutende Rolle spielen. Deshalb unterstützen wir die Stadt St. Goar sehr gerne bei der Aufwertung der Burg Rheinfels", sagte Innenminister Ebling.

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