„BUGA 2029 – Unsere BUGA beginnt jetzt!“

Dem 850. Geburtstag der Heiligen Hildegard von Bingen im BUGA-Jahr vorgreifend, überreicht Oberbürgermeister Thomas Feser im Anschluss an die Ausstellungseröffnung eine Flasche Hildegard-Wein an Innenminister Roger Lewentz.

Oberbürgermeister Thomas Feser und Innenminister Roger Lewentz eröffnen BUGA-Ausstellung in Bingen

„Wir haben Glück, in so einer tollen Landschaft zu leben“. Mit diesen Worten begrüßte der Binger Oberbürgermeister Thomas Feser die rund 100 Gäste, die am Mittwochabend zur BUGA-Ausstellungseröffnung ins Kulturzentrum nach Bingen gekommen waren. Neben zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern konnte Feser auch den rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz, den Generaldirektor kulturelles Erbe, Thomas Metz sowie den Geschäftsführer der deutschen BUGA-Gesellschaft, Jochen Sandner und eine Vielzahl von Medienvertretern in Bingen willkommen heißen.

Nach dem Start auf der Festung Ehrenbreitstein in der vergangenen Woche, wurde die Wanderausstellung „Bundesgartenschau 2029: Unsere BUGA beginnt jetzt!“ nun auch am südlichen Tor zum Welterbe Oberes Mittelrheintal eröffnet. Es gibt mehrere Ausfertigungen der Ausstellung, die zeigt, wie eine Bundesgartenschau auf einer Strecke von 67 Rheinkilometern aussehen könnte. Info-Tafeln veranschaulichen unter anderem, welche Potenziale eine Bundesgartenschau im Welterbe hat, wie das Ausstellungskonzept aussieht und welche Standorte geeignet sein könnten. Aus finanzieller Sicht bringt das Projekt BUGA 2029 rund 108 Millionen Euro für die Modernisierung der regionalen Infrastruktur im Welterbe Oberes Mittelrheintal sowie für die Entwicklung neuer Angebote in den Bereichen Tourismus und Gastronomie.

„Die Bundesgartenschau ist eine einmalige Chance für das Mittelrheintal, Kräfte zu wecken und zu bündeln – aber auch um Motor zu sein, für einen sensiblen und dennoch weitreichenden strukturellen Wandel in der Region“, so das Stadtoberhaupt in seiner Eröffnungsrede. Besonders begeistert zeigten sich Feser und Lewentz von der Aufbruchsstimmung und Vorfreude in der Bevölkerung, die bereits an vielen Orten im und um das Mittelrheintal herum zu spüren sei.

Innenminister Lewentz erklärte im Anschluss an die Eröffnung durch OB Feser, welche Idee hinter der Ausstellung steckt: „Um die lebendige Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch mit den Entscheidern im Oberen Mittelrheintal fortzusetzen, wurde die Ausstellung konzipiert, die ab heute hier zu sehen ist.“

Feser und Lewentz gingen in ihren Ansprachen insbesondere auf die Möglichkeiten ein, die sich für die Stadt Bingen und die Region rund herum ergeben können. Schließlich soll die BUGA 2029 – die passenderweise im Jahr des 850. Geburtsjubiläums der Heiligen Hildegard von Bingen stattfindet – an die Erfolge der Landesgartenschau 2008 anknüpfen. „Die erste Gartenschau im Welterbe Oberes Mittelrheintal übertraf damals alle Erwartungen. 1,3 Millionen Besucher freuten sich mit den Einheimischen über das komplett neu gestaltete Rheinufer“, so der Minister. Das Kulturufer Bingen sei außerdem seit nunmehr zehn Jahren die Kulisse für viele Veranstaltungen.

Diese Ausstellung ist ein Angebot für alle Kommunen im Tal und darüber hinaus. Sie kann kostenfrei angefordert werden und in Bürgerhäusern oder Gemeinschaftsräumen aufgestellt werden. Sie soll Kommunen helfen, Ideen zu entwickeln um ihren Ort „BUGA-fit“ zu machen und spiegelt außerdem den aktuellen Planungsstand wider. Darüber hinaus ist die Ausstellung ein guter Anlass, um über die BUGA vor Ort zu diskutieren.

Die Wanderausstellung ist noch bis zum 13. Oktober 2019 im Kulturzentrum Bingen, Freidhof 11, (montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr) zu sehen.

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