Binger Großveranstaltungen abgesagt

Auch die Nacht der Verführung musste, wie viele weitere Großveranstaltungen in Bingen, aufgrund der Corona-Krise abgesagt werden.

Suche nach Alternativen und Umplanung hat bereits begonnen

Am 15. April 2020 hat die Bundesregierung in Abstimmung mit den Ländern die weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erlassen. Darunter fällt auch ein Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020. Daher reagiert die Bingen am Rhein Tourismus und Kongress GmbH mit ersten Absagen geplanter Binger Großveranstaltungen.

„Natürlich sind wir sehr enttäuscht, dass viele der Binger Veranstaltungshighlights in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden können. Ich weiß, wie gerne und schön wir Binger unsere Feste feiern“, zeigt sich Oberbürgermeister Feser betroffen. „Doch steht für uns als Verantwortliche die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Gäste natürlich an erster Stelle“.

Betroffen von dem Veranstaltungsverbot ist das Internationale Jazzfestival Bingen swingt, das vom 24. – 26. Juni 2020 sein 25. jähriges Jubiläum gefeiert hätte. Die Festivalmacher engagieren sich nun, die für 2020 geplanten Musikgruppen auf das nächstjährige Festival vom 25. – 27. Juni 2021 umzubuchen. Möglicherweise ist auch ein Jubiläumskonzert im kleinen Format im Winter denkbar.

Ob und in welcher Form Rhein in Flammen am 4. Juli 2020 stattfinden kann, wird derzeit von den Rhein in Flammen-Partnern noch beraten und wird zeitnah bekannt gegeben.

Auch das bei allen Altersklassen sehr beliebte Kulturuferfest am 5. Juli 2020 wird aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Auch hier werden bereits gebuchte Künstler auf das Kulturuferfest am 4. Juli 2021 umgebucht.

Das Binger Winzerfest, das vom 28. August – 7. September 2020 stattfinden sollte, wird nach derzeitigem Planungsstand verkürzt vom 3. – 7. September veranstaltet. Hier steht die Bingen am Rhein Tourismus und Kongress GmbH in engem Kontakt mit den Behörden, um erforderliche Schutzmaßnahmen umzusetzen. Veranstalter und Winzer beraten in den kommenden Wochen welche Programmformate in diesem Jahr sinnvoll und machbar sind und worauf in dieser besonderen Situation ggf. verzichtet werden muss.  An oberster Stelle steht die Gesundheit aller. Zudem wird situationsbedingt auf alle weiteren behördliche Anordnungen reagiert.

Zum Rochusfest, das von der Pfarrgemeinde St. Martin veranstaltet wird, folgen im Laufe der nächsten Woche weitere Informationen.

„In welcher Form kleinere Veranstaltungsformate wie Kammermusikkonzerte, Aufführungen und ähnliche Termine bis Ende August durchgeführt werden können, ist derzeit noch unklar“, ergänzt Patricia Neher, Leiterin des Binger Veranstaltungsbüros. Hier warten die Veranstalter auf Vorgaben durch die übergeordneten Behörden sowie die Landesregierung.

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