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Zentrale Landesfeier am Volkstrauertag findet in Bingen statt

Mi 23.10.2019 | Pressemitteilungen

OB Feser (re.), Carsten Baus (Landesgeschäftsführer Volksbund, Mitte) und Matthias Müller (Beauftragter des Volksbundes im Landkreis und der Stadt Bingen) bei einem Vorbereitungstreffen am Ehrenmal auf dem Alten Friedhof.

Hauptredner EU-Kommissar Günther Oettinger / Willen zum Frieden bekunden

Der Stadt Bingen am Rhein obliegt in diesem Jahr die schöne und würdevolle Aufgabe, die zentrale Feier des Landes Rheinland-Pfalz zum Volkstrauertag, Sonntag, 17. November 2019, ausrichten zu dürfen. Hauptredner der Gedenkveranstaltung ist EU-Kommissar Günther Oettinger.

„Mit ihm konnten wir einen Redner gewinnen, der wie kaum ein anderer deutscher Spitzenpolitiker die Möglichkeiten, aber auch die Mühen des Friedensprojektes Europa den Menschen nahebringen kann“, so der Landesvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Rheinland-Pfalz, Martin Haller, MdL.

Worte, denen sich auch der Binger Oberbürgermeister Thomas Feser gerne anschließt. „Wir dürfen die Vergangenheit nicht vergessen. Mit Respekt und Toleranz müssen wir gemeinsam den Wert des Friedens erkennen und aktiv an seiner Erhaltung mitwirken. Besonders bewegt mich, dass auch die junge Generation sich an der Gedenkstunde beteiligen wird. Die Schülerinnen und Schüler dreier Binger Schulen werden sich in verschiedenen Beiträgen mit dem Thema Krieg und Frieden auseinandersetzen und ihre Gedanken dazu vorstellen.“

Man sei es den Opfern von Kriegen und Gewaltherrschaften, aber auch uns selbst schuldig, das Geschehene präsent zu erhalten und von Generation zu Generation weiterzugeben, hebt Oberbürgermeister Feser weiter hervor und Landesvorsitzender Haller ergänzt: „Gerade in der aktuellen Phase der politischen Neuordnung nach den Europawahlen und vor dem Hintergrund der beklagenswerten, erheblichen Fliehkräfte insbesondere in den osteuropäischen Mitgliedsstaaten ist es unerlässlich, jede Gelegenheit zur Verdeutlichung des europäischen Einigungswerkes zu nutzen.“

Beide rufen dazu auf, den Volkstrauertag, der genau vor 100 Jahre vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges eingeführt wurde, auch als Mahnung für die Lebenden zu sehen und nach dem Leitwort des Volksbundes „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ zu handeln.

Musikalisch begleitet wird der Vormittag von Schülern und Mitgliedern der Musikschule Bingen sowie dem Chor Clara Voce.

Beginn ist um 11 Uhr in der Basilika St. Martin, Basilikastraße 6, 55411 Bingen. Dem ökumenischen Gottesdienst schließt sich nahtlos eine Feierstunde an. Nachfolgend findet ein Empfang im benachbarten Kulturzentrum am Freidhof statt.

Die Veranstaltungen sind öffentlich, der Eintritt ist frei.

Begleitend zur Landesfeier findet im Kulturzentrum auch eine Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zum Thema „Flucht und Vertreibung – Aspekte der Gewaltmigration im 20. Jahrhundert" statt. Sie gibt einen Überblick über die Migrationsbewegungen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa und greift als Gegenpol die Flüchtlingsbewegungen der neueren Zeit auf. Die Ausstellung stellt Gemeinsamkeiten der Bewegungen zusammen und die Unterschiede gegenüber.

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