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VHS Bingen erneut qualitätstestiert

Do 24.10.2019 | Pressemitteilungen

OB Feser (li.) mit der Rezertifizierung, die ihm in Form eines Kunstdruckes von Bea-te Plänkers überreicht wird. Er symbolisiert das Netzwerk des LQW. Die Fliese, die VHS-Leiter René Nohr, in Händen hält, wurde bei der ersten Zertifizierung überge-ben.

Oberbürgermeister Feser freut sich über Rezertifizierung

Statt eines geschriebenen Zertifikates eine Keramikfliese und ein Kunstdruck – so wird der Binger Volkshochschule (VHS) testiert, dass sie sich erfolgreich einer externen Qualitätsprüfung gestellt hat.

Im Jahr 2007 unterzog sich die Volkshochschule Bingen erstmals einer unabhängigen Prüfung im Rahmen einer externen Qualitätstestierung. Die gute Qualität ihrer Arbeit wurde mit dem anerkannten Zertifikat der Lernerorientierten Qualitätstestierung ausgezeichnet – und mit einer Keramikfliese des Hannoveraner Künstlers Guido Kratz honoriert. Die Fliese symbolisiert, dass die VHS einem großen (zurzeit knapp 800 Teilnehmern umfassenden), geprüften Netzwerk angehört. Bei einer Rezertifizierung gibt es dann einen Kunstdruck, auf dem alle Teilnehmer mittels ihrer Fliese verewigt sind – darüber freuen sich nun die Verantwortlichen der VHS, an der Spitze Geschäftsführer und VHS-Leiter René Nohr und VHS-Vorsitzender und Oberbürgermeister Thomas Feser.

„Richtige Qualitätsarbeit ist allerdings keine einmalige Angelegenheit, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Bildungseinrichtungen sind in ihrem Angebot, ihren Strukturen und Arbeitsweisen ständigen Veränderungen unterworfen. Daher wird in regelmäßigen Abständen die Qualitätsarbeit erneut überprüft“, so René Nohr.

Insgesamt fast ein Jahr hat sich das Team der VHS Bingen intensiv damit beschäftigt, alle ihre Abläufe zu analysieren und in einem Selbstreport schriftlich darzustellen. Neben so offensichtlichen Abläufen wie dem Anmeldeverfahren und der Kundenkommunikation wurden auch Prozesse zur Unternehmenssteuerung, zur Einstellung neuer Mitarbeitender oder zum Beschwerdemanagement bearbeitet. „Die VHS wird von oben bis unten durchleuchtet, jeder Arbeitsschritt in allen Aufgabenbereichen an-geschaut. In vielen Teamsitzungen und zusätzlichen Besprechungen wurde die Qua-litätsarbeit in dem Mittelpunkt gerückt.“, fasst der VHS-Vorsitzende Oberbürgermeis-ter Thomas Feser die Arbeit zusammen. „Ich danke allen, die sich nun zum dritten Mal darauf eingelassen haben.“

VHS-Leiter René Nohr sieht zwar den zusätzlichen Arbeitsaufwand, den ein Testierungsprozess mit sich bringt, die Vorteile überwiegen jedoch bei weitem: Die tägliche Arbeit reflektieren, Veränderungsmöglichkeiten erkennen und so die Qualität für Teil-nehmende, Kursleitende und auch die VHS-Mitarbeitenden erhöhen, das ist ein großer Gewinn für die Gesamteinrichtung. „Viele Verbesserungen unserer Arbeit in den letzten Jahren haben ihren Ursprung in unseren Besprechungen zum Thema Qualität gehabt“, stellt der VHS-Leiter fest.

Die Gutachterin der Zertifizierungsstelle Beate Plänkers gratuliert der Volkshochschule und Musikschule Bingen und stellt die Vorzüge der Lernerorientierten Qualitätstestierung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung (kurz LQW) heraus. Im Gegensatz zu anderen Qualitätsmanagementsystemen ist sie ein speziell auf Bildungseinrichtungen ausgerichtetes Verfahren, das der Besonderheit des Bildungssektors Rechnung trägt.

Auch nach der Übergabe des Testats geht die Qualitätsarbeit an der VHS Bingen weiter, in Teambesprechungen und Vorstandssitzungen. Der nächste Selbstreport ist in vier Jahren fällig.

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