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Nahwärmenetz „Kulturquartier“ nimmt Gestalt an

Di 08.10.2019 | Pressemitteilungen

Klimaschutzdezernent Jens Voll hat sich vor Ort über den Projektfortschritt des Nahwärmenetzes „Kulturquartier“ in der Binger Innenstadt informiert.

Dezernent zeigt sich zufrieden mit Baufortschritt

Von den Nahwärme-Rohren im Hof des Kulturzentrums ist nichts mehr zu erahnen. Bald schon werden KUZ und Volkshochschule unterirdisch mit Wärme aus der Heizzentrale der nahegelegenen neuen Bibliothek versorgt.

„Mit unserem Nahwärmeprojekt ,Kulturquartier' liegen wir bestens im Zeitplan“, zeigt sich Jens Voll, Stadtdezernent für Energie und Klimaschutz, sehr zufrieden mit dem aktuellen Bauprojekt der Klimaschutzabteilung der Stadtwerke Bingen.

Seit Baubeginn im Juni 2019 ging es zügig voran. In der Heizzentrale im Untergeschoss des Bibliothek-Neubaus in der Basilikastraße 4 ist die gesamte Heiztechnik schon fertig installiert und wartet nur noch auf die Inbetriebnahme. Ein Erdgas-Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einer elektrischen Leistung von 50 Kilowatt und einer Wärmeleistung von rund 110 Kilowatt wird hier künftig energieeffizient gleichzeitig Strom und Wärme produzieren. Sobald der Strom-Hausanschluss im Bibliotheks-Neubau hergestellt ist, kann es losgehen.

Neben der Bibliothek werden dann das Kulturzentrum mit VHS, das Stefan-George-Haus mit Haferkasten, das "Schwarze Haus" und das Wohnhaus Basilikastraße 10 über das Nahwärmenetz klimafreundlich mit Wärme versorgt. Mehr als 70 Prozent des Wärmebedarfs deckt das BHKW ab, an besonders kalten Tagen springt zusätzlich der Erdgas-Heizkessel an.

Rund um das Winzerfest pausierte das Projekt für einige Wochen und machte Platz für die Weinstände. Nun geht es wieder volle Kraft voraus. „Im Laufe der nächsten Woche schließen wir das Stefan-George-Haus ans Nahwärmenetz an“, freut sich auch Klimaschutzmanagerin und Projektleiterin Ursula Vierhuis über den Projektverlauf nach Plan. „Zeitnah folgen dann die restlichen Gebäude.“

Mit der Verlegung der Nahwärmeleitungen werden zudem Synergieeffekte genutzt. „In die Gräben legen wir direkt auch Leerrohre, durch die später Glasfaserkabel für eine schnelle Datenverbindung gezogen werden“, so Jens Voll. „Damit sind wir EDV-technisch gut für die Zukunft gerüstet und kombinieren Infrastrukturmaßahmen und Klimaschutz.“

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