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Kaltnaggisch trifft Kaltnaggisch

Mo 13.05.2019 | Pressemitteilungen

„Kaltnaggisch“ trifft „Kaltnaggisch“.

Freunde aus dem Saarland waren in Bingerbrück zu Gast

„Kaltnaggisch“ – das ist bekanntermaßen der Beiname von Bingerbrück, „Kaltnaggisch“ ist aber auch der Beiname von Herrensohr, einem Stadtteil von Saarbrücken.

Seit 2014 besteht der Kontakt zwischen dem Ortsinteressenverein (OIV) Herrensohr und dem Bingerbrücker Heimatverein. Nun war eine 30-köpfige Delegation zu Gast am Rhein-Nahe-Eck. Bürgermeister Ulrich Mönch begrüßte die Gruppe im Grünen Klassenzimmer im Park am Mäuseturm auf das Herzlichste und wies auf die Besonderheiten Bingens hin. Er dankte aber auch den Akteuren der beiden Vereine, die maßgeblich diese „kleine Partnerschaft“ pflegen. Natürlich kam auch die Rede auf den ungewöhnlichen, aber verbindenden Uznamen „Kaltnaggisch“.

Wie der Vorsitzende des Heimatvereins, Carl Woog, erläuterte, kommt dieser aus dem Saarland. Mitte der 1850er Jahre wurde die Bahnstrecke Saarbrücken – Bingerbrück gebaut und die bewaldeten Hügel wurden abgeholzt, so dass die Leute sagten „wie ist es hier kahl und nackig“. Als dann im Zuge der fertig gestellten Bahnlinie die Saarländer an den Rhein kamen, soll der Ausruf erfolgt sein „das iss jo wie bei uns inn Kaltnaggisch“, wobei sie die Struktur der Eisenbahnersiedlung und der dahinterliegende Wald an ihre westlich gelegene Heimat erinnert haben soll.

Die Gäste genossen anschließend einen abwechslungsreichen Tag. Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt und dem Mittagsimbiss folgte ein Besuch im Stellwerk Mensch | Natur | Technik. Dann teilte sich die Gruppe, einige gingen ins Museum am Strom, einige auf die Burg Klopp und ins Bingerbrücker Hildegardzentrum (katholische Pfarrkirche St. Rupert und St. Hildegard). Am Nachmittag traf man sich wieder zur gemeinsamen Weinprobe und dem abschließenden Abendessen, bevor es über die verbindende Bahnlinie zurück ins Saarland ging. Mit im Gepäck hatten die Gäste eine kleine Präsenttasche, die der Bürgermeister zuvor überreicht hatte sowie gute Gespräche und das gegenseitigen Versprechen, die Kontakte zu halten und auszubauen.

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