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"Ist vorbei vorbei?"

Do 13.06.2019 | Pressemitteilungen

Auch der erste Spatenstich für das Bingerbrücker Schwimmbad  war für 50 Jahren - am 19.4.1969.

46. Ausgabe der "Bingerbrücker und Rupertsberger Geschichten(n)" erscheint

"Ist vorbei vorbei?" Mit dieser Frage startet die 46. Ausgabe der "Bingerbrücker und Rupertsberger Geschichten(n)", die in diesen Tagen erscheint.

Diesmal steht das katholische Vereinshaus, das 94 Jahre zur Pfarrgemeinde Bingerbrück gehört hat, im Mittelpunkt der historischen Artikel. Carl Woog beschreibt ausführlich den Aufbau des Hauses und die vielen Jahre, voll von Aktivitäten und Begegnungen, bis zum Verkauf im Jahre 2016. Von der Vermietung des Vereinshauses an eine Rüstungsfirma in den 1940er Jahren über die Notkirche im großen Saal in der Nachkriegszeit, die legendären Sprudelbälle und die nicht minder bekannten Veranstaltungen des Kirchenchors am Schwerdonnerstag, die Gründung der Kolpingfamilie mit Toni Gundlach bis hin zu den Fernsehmittagen für Kinder nach der Christenlehre: alles findet Erwähnung in dem kurzweiligen Artikel aus der Zeitgeschichte der Gemeinde auf dem Rupertsberg.

Hans Jörg Adenau, seit der letzten Jahreshauptversammlung Ehrenmitglied des Heimatvereins Bingerbrück hat viele Ereignisse aus den Jahren 1916 und 1969 zusammengetragen, während Reinhold Schlarb über die Modelleisenbahn im Stellwerk Bot auf dem Gelände der Landesgartenschau berichtet. Prof. Dr. Hans Dieter Zimmermann, der Kindheit und Jugend in Bingerbrück verbrachte und ehemals wohnhaft auf dem Gelände des ehemaligen Klostergeländes war, hat mit seinem äußerst interessanten Artikel „Die Heiligen und das Heilige“ einen Bogen von der Hl.Hildegard zu dem uralten Heiligenhymnus der Rabbiner gespannt. Es folgen letzte Worte für den verstorbenen Adam Strack und Erhard Bast hat zu dem 70. Geburtstag von Reimund Kerner, Vorstandsmitglied des Heimatvereins, eine ausführliche Vita zusammengetragen.

Über den „Schwalchweg“, zu Hildegard Zeiten der kürzeste Fußweg zum Klostergut nach Weiler, beschreibt Carl Woog u.a. die Verbindung des Gemarkungsnamens Schwalch (Schwalg) zur Binger Liebfrauenkapelle in einer Beurkundung aus dem Jahre 1142.

Im Bereich der Mundart hat der ehemalige Zugführer Willi Besant einen Rückblick in die Bahngeschichte gewagt, während von dem verstorbenen Heimatfreund Herbert Gierens eine kleine Geschichte von einer Jahrgangsfeier des Jahrgangs 1898 erzählt.

Auf das bevorstehende Gedächtnis an den ersten Bombenangriff auf Bingerbrück vor 75 Jahren am 29.9.1944 erinnert Carl Woog mit einer Geschichte von diesem Tag, an dem die 26jährige französische Zwangsarbeiterin Maria Laury in Bingerbrück ums Leben gekommen ist. Nachforschungen ihres Enkels haben den Bingerbrücker Heimatforscher auf die Spur dieses tragischen Todes geführt und haben dem Schrecken jener Tage ein Gesicht verliehen.

Kaltnaggisch besucht Kaltnaggisch; der Besuch, von Freunden aus der partnerschaftlich verbundenen Gemeinde im Saarland bei ihren Kaltnaggischfreunden am Rhein-Nahe-Eck, hat Toni Berges, das Urgestein der heimischen Fastnacht, inspiriert Gereimtes über diesen Tag festgehalten.

Mittlerweile bei der 10. Folge aus der Welt von gestern sind die Bingerbrücker Heimatfreunde angelangt. Wie in den vorausgegangen Ausgaben schließt das Heft mit der Fortsetzung der Chronik des Hauptlehrers und späteren Rektors der Volksschule, Josef Metzroth aus der Zeit des 1. Weltkrieges, diesmal vom Februar 1916.

(Quelle: Carl Woog)

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