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Gelebte Partnerschaft

Do 08.11.2018 | Pressemitteilungen

Diskutieren die Möglichkeiten der Zusammenarbeit (v. li.) Prof. Dr. Klaus Becker, Jürgen Port (Pressesprecher der Stadt Bingen), OB Thomas Feser, Visar Hoxha (ALG), Dr. Axel Bödefeld SJ und Dipl.-Ing. Frank Wiß.

Gute Gespräche vertiefen die Zusammenarbeit

Dass eine gelebte Städtepartnerschaft nicht nur aus gegenseitigen Besuchen und Empfängen besteht, wird in Bingen ganz besonders bei der Partnerschaft mit Prizren (Kosovo) deutlich. Seit 50 Jahren sind die beiden Städte verbunden und bereits während des Krieges und natürlich auch in der Zeit danach gab es umfangreiche Hilfsmaßnahmen. Nun wird es wieder Unterstützung vom Rhein-Nahe-Eck in Richtung Balkan geben.

Bereits im Sommer hatte der Direktor der Asociation „Loyola-Gymnasium“ (ALG), Dr. Axel Bödefeld SJ, bei Oberbürgermeister Thomas Feser nachgefragt, ob es die Möglichkeit einer ganz besonderen Zusammenarbeit gäbe. Das „Loyola-Gymasium“ besteht seit 15 Jahren, die Grundschule seit dem Schuljahr 2013/14. Die Schulen (mit Internat) sind privat und staatlich anerkannt. Der Trägerverein besteht aus verschiedenen Institutionen, unter anderem dem Arbeiter-Samariter-Bund Sachsen, der Deutschen Provinz der Jesuiten, der Loyola-Stiftung und der Österreichischen Provinz der Gesellschaft Jesu. Nun möchte die ALG mit dem Aufbau einer dualen Berufsausbildung im Bereich Mechatronik starten. Nach deutschem Vorbild soll nun hier ein kosovarischer Ausbilder, der selbst den Grad eines Masters in Mechatronik hat, in Didaktik und Pädagogik geschult werden.

Auf Einladung des Oberbürgermeisters, der gemeinsam mit einer Binger Delegation erst vor wenigen Tagen in Prizren weilte, besprachen TH-Präsident Prof. Dr. Klaus Becker, der Studiendirektor der Berufsbildenden Schule (BBS) I in Mainz, Dipl.-Ing. Frank Wiß, Visar Hoxha (ALG), Dr. Axel Bödefeld SJ und Thomas Feser heute wie diese Zusammenarbeit aussehen könnte.

Sechs bis acht Wochen soll die Hospitationszeit in Bingen/Mainz etwa dauern, davor wird der Mechatroniker bei der Bundeswehr in Mecklenburg-Vorpommern in die Ausbildungsstandards „schnuppern“, danach in Münster und München. Man kam überein, dass es am sinnvollsten wäre, neben TH, BBS und dem Industrie-Institut für Lehre und Weiterbildung Mainz (ILW) noch Unternehmen aus der Region, die über eine eigene Lehrwerkstätten für Mechatroniker verfügen, mit ins Boot zu holen. Wichtig wird es sein, dass vieles über die visuelle Schiene laufen wird, da die Deutsch-Kenntnisse des Mechatronik-Masters nicht allzu groß sind.

Für Oberbürgermeister Thomas Feser ist es eine Selbstverständlichkeit, seine Unterstützung zuzusichern. „Mir ist es sehr wichtig, unsere Freundschaft mit Prizren weiter zu vertiefen. Gerade im Bereich der Bildung und des Sozialsystems muss noch vieles getan werden, damit eine friedliche Zukunft gesichert werden kann. Ich stelle sehr gerne die Kontakte her, die benötigt werden und werde für dieses Projekt werben. Ich bin froh, dass sich die ALG so für die Bildung der jungen Menschen einsetzt, damit dieses schöne Land weitere Fortschritte machen kann."

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