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„Eine lebenswerte Stadt für alle Mitbürger“

Mi 09.01.2019 | Pressemitteilungen

Oberbürgermeister Thomas Feser bei seiner Rede. Er betonte hierbei, dass es auch maßgeblich die Menschen sind, die die Stadt so liebens- und lebenswert machen. Erwartungsvolle Gesichter vor Beginn der Veranstaltung. Im Hintergrund die Ausstellung zur Gremienarbeit in Bingen. Blick ins Publikum.

Kurzweiliger Neujahrsempfang der Stadt Bingen

So muss ein gelungener Neujahrsempfang aussehen: blühender Blumenschmuck, kleine Glücksbringer, gut gelaunte Gäste, eine kurze – aber prägnante und souverän gehaltene Rede des Oberbürgermeisters und sehr viel Zeit für interessante Gespräche bei einem guten Glas Wein. In Bingen haben am Dienstagabend all diese Faktoren gestimmt und wenn 2019 so beschwingt weiter geht, kann man sich auf die bevorstehenden Monate wirklich freuen.

Traditionell gibt Oberbürgermeister Thomas Feser nach seiner Begrüßung einen kleinen Rückblick und eine Vorschau auf die Geschehnisse in der Stadt.

„Ein guter Abschluss des Jahres 2018 war für die Stadt Bingen die Verabschiedung des Doppelhaushalts 2019/2020. Rat und Verwaltung haben hier die Wegweiser für die kommenden beiden Jahre gesetzt. Fast 40 Millionen Euro will Bingen in diesem und im nächsten Jahr investieren. Dem gegenüber steht ein möglicher Schuldenstand in Höhe von bis zu 53 Millionen Euro. Ich bin mir dieser Tatsache sehr wohl bewusst, doch wir handeln verantwortungsvoll und investieren in Werte für die Bürgerinnen und Bürger Bingens. Mein wichtigstes Ziel ist eine lebenswerte Stadt für alle Mitbürger“, so der Oberbürgermeister bevor er auf die Investitionsschwerpunkte hinwies. So stehen eineinhalb Millionen Euro für die Sanierung städtischer Wohnungen im Haushalt; 6,4 Millionen fließen beispielweise in die Erweiterung der Kita Farbenfroh, das Bingerbrücker Familienzentrum, in die Kita Dromersheim, die Toilettensanierung der Grundschule Gaulsheim und den Umbau der Grundschule am Entenbach zur Inklusionsschule.

Zweieinhalb Millionen Euro sind für die Steigerung der Mobilität geplant. Hierzu gehören unter anderem die Mobilitätsstation am Hauptbahnhof sowie der Radweg zwischen Büdesheim und Dromersheim. Weitere 11,4 Millionen werden in Infrastrukturmaßnahmen wie den Abschluss der Rochusstraße mit den Nebenstraßen oder die Sanierung der Mainzer Straße eingestellt.

Thomas Feser hob hervor, dass mit der Umgestaltung des Amtes für Touristik, Veranstaltungsmanagement und Städtepartnerschaften in eine GmbH auch eine Service- und Qualitätsoffensive vorgesehen ist „Wir konnten in der laufenden Legislaturperiode große Probleme lösen und Projekte angehen. So wurde beispielsweise aus Hertie das CityCenter Bingen, das Heilig-Geist-Krankenhaus bleibt erhalten, wir haben Hallen und Kitas gebaut, der Neubau der Stadtbibliothek nimmt Gestalt an und im Rahmen unserer drei Stadtentwicklungsprogramme wurde zahlreiche Einzelprojekte angestoßen oder sogar bereits realisiert“, nannte das Stadtoberhaupt weitere Meilensteine der Binger Entwicklung der vergangenen Jahre.

Doch auch der Ausblick auf das Kommende prägt den Neujahrsempfang und so nutzte der Oberbürgermeister diese Gelegenheit, um anhand der visualisierten Präsentation die kreuzungsfreie Anbindung des Rhein-Nahe-Ecks zu erläutern. Er betonte dabei, dass diese Maßnahme die unverzichtbare zweite Zufahrt zum Rheinvorgelände bilde. Durch die Schließung des Bahnübergangs am Starkenburger Hof durch die Deutsche Bahn entstünde sonst eine Sackgassen-Situation, die nicht hinnehmbar sei.

„Unbestritten wird die Bauphase eine Herausforderung. Ich bin aber überzeugt, dass wir, wie bei so manch anderer Maßnahme, die zunächst im Kreuzfeuer stand, im Nachhinein mehr als zufrieden sein werden. Maßstab für uns ist, alle geplanten Projekte in Bingen so zu koordinieren, dass wir uns nicht gegenseitig behindern und der Einzelhandel möglichst wenig beeinträchtigt wird. Zudem lade ich herzlich ein, sich einzubringen und mit uns kreative Lösungen und Aktionen zu finden. Ich möchte Sie gewinnen als Botschafter in dieser bedeutenden Stadtentwicklungsmaßnahme. Dieses Projekt ist ein wichtiger Baustein in der Stärkung unserer Innenstadt“, so der Stadtchef.

Abschließend hatten die Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Lehre, Kirche, Vereinen und Verbänden sowie die Ehrenbürger noch Gelegenheit zur regen Kommunikation, zum Besuch des aufgebauten Informationsstandes der Binger Tourist-Information und der Plakat-Ausstellung. Sie beschäftigte sich in diesem Jahr mit der Arbeit der Ausschüsse und Beiräte und machte deutlich, wie kommunale Selbstverwaltung funktioniert.

Für die reibungslose Bewirtung und die Garderobe sorgte in bewährter Weise das Team der Stadtverwaltung, zum musikalischen Gelingen des Abends trug die „Teachers Jazz Factory“ unter Leitung von Dietmar Göring bei.

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