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47. Ausgabe der "Bingerbrücker und Rupertsberger Geschichten(n)" erscheinen

Di 07.01.2020 | Pressemitteilungen

1939 eine deutsche Einheit in den Weinbergen oberhalb von Bingen-Kempten bei einer Übung. Im Hintergrund die 1945 zerstörte Hindenburgbrücke.

Der Krieg am Horizont – 1939 am Rhein

Die 47. Ausgabe der "Bingerbrücker und Rupertsberger Geschichten(n)" des Bingerbrücker Heimatvereins erscheint in diesen Tagen. Den thematischen Mittelpunkt des Heftes bildet das Jahr 1939 mit dem bevorstehendem Krieg am Horizont. Nach den Ergebnissen des Münchner Abkommens 1938 deuten, nach dem engagierten Einsatz des britischen Premierministers, zunächst einige Anzeichen auf einen friedlichen Ausgang. Aber die Realität überholt die Visionen vom Weltfrieden. In Bingerbrück und im ganzen Hunsrück laufen die Vorbereitungen auf einen Krieg auf Hochtouren. Auch in Bingerbrück wird dies deutlich: es erfolgen 1939 Einquartierungen deutscher Soldaten, größtenteils bei Familien. Carl Woog schildert die Vorbereitungen und auch das kulturelle Programm für die Soldaten, das sie bei Laune halten soll. Zu diesem Thema und um den Alltag zu verdeutlichen, werden darüber hinaus das Tagebuch des Rektors a.D., Josef Metzroth und die Notizen seines Sohnes, des späteren Weihbischofs, Heinrich Metzroth für die ersten Kriegstage im September 1939 nebeneinander gestellt, was den Lesern ein hautnahes Erleben von Geschichte ermöglicht. Das Thema wird durch einen Artikel des verstorbenen Ehrenmitglieds, Herbert Gierens, mit seinen persönlichen Kindheits-erinnerungen an die Einquartierung 1939, bereichert.

Ingo Straßburger, Küster der Evangelischen Kirchengemeinde, berichtet anschaulich vom 125jährigen Jubiläum der Grundsteinlegung der Gustav-Adolf-Jubiläumskirche und mit einem Ausblick auf das Jubiläum dieser Kirche im Jahr 2020.

Erich Naujack, ehemaliger Binger Oberbürgermeister und letzter Bürgermeister von Bingerbrück, schildert mit viel Liebe zum Detail und zum ehemaligen Wirkungsort die große Hildegardfeier anläßlich des Jubiläums am Rhein-Nahe-Eck 1929.

Jürgen Hofmann, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins, schildert das Leben seiner Vorstandskollegin Sabine Helbig anläßlich ihres 80. Geburtstages. Frau Helbig ist engagiert im Redaktionsteam der Heimatzeitschrift aktiv und zugleich die absolute Fachfrau für alte deutsche Schriften.

Willi Besant, ehemaliger Zugführer, schildert in Mundart das „Stickelche de Hund“ aus seiner beruflichen Zeit bei der Deutschen Bundesbahn. Herrlich wie diese regionale Umgangssprache in der Lage ist, technische Vorgänge und Abläufe in eine Sprache zu transformieren, die alles lieb und sympathisch anhören lässt. Erhard Bast beschreit in seiner 2. Folge Geschichte und Geschichten vom CDU-Ortsverband Bingerbrück, diesmal den Zeitraum 1982 bis 1995 umfassend. Das sind schon spannende Geschichten als es um die Wahl des Oberbürgermeisters, damals Erich Naujack, ging und bei der ebenfalls 1984 stattfindenden Wahl zum Stadtrat parteiinterne Differenzen wegen der Platzierungen von Bingerbrücker CDU-Kandidaten auftraten.

Als Newcomer im Team der Bingerbrücker Autoren startet der 16-jährige Noel Firmenich mit seiner Vita von Hubert Kuropka, der in diesen Tagen seinen 100. Geburtstag feiert. Hubert Kuropka, einst Bingerbrücker Lokführer, Gewerkschaftler und Gartenfreund hatte es nach der Internierung 1952 ans Rhein-Nahe-Eck verschlagen. Bis heute ist er seiner Wahlheimat treu geblieben und ein steter Besucher des Begegnungstreffs ZWOZWO. Noel schließt seinen Reigen mit einem Artikel über die Hildegardkirche auf dem Rupertsberg, die er anläßlich des „Tages des offenen Denkmals“ besucht hatte. Sein Schreibstil ist erfrischend und macht neugierig auf seine weiteren Schritte, zumal er schon längere Zeit als Schreiben von Artikeln in der Stadtteilzeitung „Kaltnaggisch“ positiv in Erscheinung getreten ist.

(Carl Woog)

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