Prof. Dr. Michael Oberweis: Hildegard von Bingen und die frühen Katharer im Rheinland

Symbolbild Veranstaltungen

In der Vita des Abtes Ekbert von Schönau († 1184) heißt es, eine Besessene sei einst nach Bingen auf den Rupertsberg gebracht worden, um von „Frau Hildegard“ geheilt zu werden. Der Dämon, der die Kranke in Besitz genommen hatte, habe auf Befragen die Namen von rund vierzig Katharern preisgegeben, die damals – wohl um 1160 – in Mainz lebten. Wer heute bei „Katharern“ vor allem an die Albigenser des südfranzösischen Languedoc denkt, wird vielleicht überrascht sein zu hören, dass die frühesten Vertreter jener neuartigen Häresie seit 1143 in Städten wie Köln, Bonn und Mainz bezeugt sind. Nicht zufällig sind es mittelrheinische Theologen, die als erste die Auseinandersetzung mit den katharischen Lehren suchen: Hildegard von Bingen reist eigens nach Köln, um den dortigen Klerus zu sittenstrenger Lebensweise anzuhalten.

Dieser Vortrag wurde als Fachvortrag vor Ort in den Veranstaltungskatalog zur Landesausstellung 2020 Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht aufgenommen.

Es gelten die 2G-Bestimmungen.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Anmeldung : C.Behrendt@rupertsberger-hildegardgesellschaft.de oder 0 67 21 / 9797131

Infos zur Veranstaltung

Datum
Do 25.11.2021
Uhrzeit
19:30 Uhr
Ort
Rupertsberger Gewölbe

Infos zum Veranstalter

Veranstalter
Rupertsberger Hildegard-Gesellschaft Bingen e.V.
Ansprechpartner
Christiane Behrendt
Telefon
06721 / 9797131
E-Mail
C.Behrendt@rupertsberger-hildegardgesellschaft.de
Url:
https://www.rupertsberger-hildegardgesellschaft.de
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