Kuss Quartet

Das Kuss QuartettSa, 18. September 2021 – Nachholtermin vom 21.11.2020
19:30 Uhr, Rheintal-Kongress-Zentrum
19:00 Uhr, Konzerteinführung

Die Experimentierfreudigkeit des Kuss-Quartetts zeigt sich nicht nur in der Auseinandersetzung mit früher und neuer Musik, sondern auch in der Interpretation des Standardrepertoires, geprägt durch das Bewusstsein, dass viele dieser Werke zu ihrer Zeit bahnbrechend waren.

Ein dem entsprechenden Beethovenprojekt „Force and Freedom“ wurde gemeinsam mit der Regisseurin Nicola Hümpel von „Nico & the Navigators“ entwickelt, welches im Mai 2020 Uraufgeführt wird.

Das Repertoire des Kuss Quartetts reicht von der Renaissance bis zu zeitgenössischen Werken, unter anderem von Helmut Lachenmann und György Kurtág, mit denen das Quartett eng zusammenarbeitet. Zuletzt haben sie neue Werke der deutschen Komponisten Enno Poppe, Aribert Reimann und Manfred Trojahn in Auftrag gegeben.
In den kommenden Jahren werden Iris ter Schiphorst, Mark André und Francisco Coll neue Streichquartette für das Kuss Quartette komponieren.

In der letzten Saison erhielt das Kuss Quartett als erstes deutsches Streichquartett das legendäre „Paganini-Quartett“ von Stradivari als Leihgabe von der Nippon Music Foundation mit denen Sie den kompletten Beethoven-Quartett-Zyklus präsentierten, und in Tokyos Suntory Hall live aufgenommen haben. Die Aufnahme erscheint Anfang 2020 bei dem britischen Label Rubicon Classics mit Unterstützung des G. Henle Verlags.
Wichtige Kooperationspartner der Saison 2019 / 2020 sind unter anderem, Paris Biennale, Wigmore Hall London und Suntory Hall Tokio.

Seit dem Beginn ihrer Karriere erhielt das Quartett erste Preise beim Deutschen Musikrat und beim Premier Paolo Borciani Streichquartettwettbewerb. Ein Borletti-Buitoni Award folgte, ebenso wie die Auswahl für das Rising Stars Programm der European Concert Hall Organisation.

www.kussquartet.com 


Besetzung:

Jana Kuss, Violine 
Oliver Wille, Violine
William Coleman, Viola
Mikayel Hakhnazaryan, Violoncello