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Landesgartenschau 2008

Das Binger Rheinufer – einmalige Synthese von landschaftlicher Schönheit und historischer Dimension

Mäuseturm im Herbst 2007Der Blick vom Binger Rheinufer auf das Binger Loch mit Mäuseturm, Ruine Ehrenfels und Rheingebirge zählt sicher zu den schönsten in Deutschland. Wie an keinem Ort des Rheintals verdichten sich hier alle Elemente, die eine romantische Landschaft auszeichnen. Die Szenerie ist daher seit gut 200 Jahren eine der am häufigsten besungenen, gezeichneten und bedichteten Landschaftsorte am Rhein geworden.

Am Binger Rheinufer erlebt der Besucher unmittelbar und äußerst sinnlich den Eintritt des Rheines in seine enge Felsenstrecke. Die Faszination und geradezu mystische Anziehungskraft des Ortes auf die Menschen kann in historischen Spuren bis in die Jungsteinzeit zurückverfolgen:
Zahlreiche Flussfunde lassen erkennen, dass schon vor 7500 Jahren die hier so wilde und eindrucksvolle Natur mit Opfergaben „beschwichtigt“ wurde. Spätestens seit der Römerzeit herrschte am Binger Rheinufer reger Hafenbetrieb, der aus dem Mittelalter erhaltene Alte Kran zählt zu den bedeutendsten Vertretern seiner Art in Deutschland. Er zeugt von der enormen wirtschaftlichen Bedeutung des Binger Rheinufers, die bis ins 20. Jahrhundert hinein fortwirkte.

Geschichte
Seit acht Jahrtausenden spiegelt das Binger Rheinufer alle Epochen der
Menschheitsgeschichte wider und ist dabei häufig selbst Stätte bedeutsamer
historischer Ereignisse gewesen.

MS GoetheDie noch heute sichtbaren Denkmäler am Ufer verweisen v.a. auf die Bedeutung des Rheins als Schifffahrtsweg und Schienenstraße: Hier wird die verkehrsgeografische Bedeutung des Rheintals als traditionelle Durchgangslandschaft und zentrale Verkehrsachse gleichsam mit Händen greifbar. Doch die Verkehrsgeschichte des Binger Rheinufers weist über die industrielle Zeit weit hinaus: Am Zusammenfluss von Rhein und Nahe bestand schon vor 2000 Jahren ein Straßenknotenpunkt, an dem Rheinachse und Südwest-Passage aufeinander stießen: Vom römischen Ausoniusweg in das innere Gallien bis zum Eisenbahnknotenpunkt des 19. und 20. Jahrhunderts führt eine kontinuierliche Traditionslinie. Hier am Binger Rheinufer herrschte zu allen Zeiten ein reger Austausch zwischen den Kulturen, fanden stets Menschen und Waren aus allen Gegenden Europas (und der Welt) zusammen, bilden Mobilität und Weltoffenheit seit jeher eine natürliche Einheit.

Infolge der bedeutenden Investitionen und Baumaßnahmen des vergangenen Jahrzehnts präsentiert sich das Binger Rheinufer heute – anders als noch in den 1990er Jahren – in der womöglich attraktivsten Gestalt seiner langen Geschichte.

Nach Eröffnung des Museums am Strom im ehemaligen Elektrizitätswerk brachte die Landesgartenschau 2008 einen tief greifenden Strukturwandel, der bis dahin langeZeit vernachlässigten Fläche mit sich: Durch die Umwandlung von Bahn- und Industriebrachen in Erlebnisräume für Wohnen und Freizeit ist die Stadt Bingen endlich wieder „Nahe am Rhein“, wie es das Motto der Landesgartenschau versprach. Im den neuen Parkanlagen am Mäuseturm und am Hafen und entlang der neu gestalteten Promenaden von Hindenburg-Anlage und Rhein-Nahe-Eck sind zugleich neue Highlights entstanden, die dem Ufer auch eine neue kulturelle Dimension verleihen: Außer im Museum am Strom werden Geschichte und Kultur aus zwei Jahrtausenden nun z.B. auch im restaurierten Alten Kran, in den Dichterkabinetten, im Hildegarten und im Stellwerk Bot erlebbar. Hochwertige Veranstaltungen können in der ehemaligen Wagenausbesserungshalle und auf der Freilichtbühne im Park am Mäuseturm durchgeführt werden. Von besonderer Bedeutung ist die Etablierung des Skulpturenparks 529, wodurch im angestrebten Dreijahresrhythmus (Triennale) moderne Skulptur von internationaler Qualität am Rheinufer präsentiert werden soll.

Ziele
Ziel des Kulturufers Bingen ist, das neue Erscheinungsbild des Ufers mit seinen landschaftlichen, architektonischen, gartenbaulichen und kulturellen Attraktionenals Destination für Kulturreisende zu etablieren:Besuchern sollenkulturelle Erlebnisse auf hohem Niveau mit dem „Mehrwert“ einer
einmaligen Landschaftskulisse und der Aura einer besonderen historischen
Dimension geboten werden. Die Etablierung des Rheinufers als Kulturreiseziel liegt auch deswegen nahe, weil Bingen bereits touristisches Profil als „Wald-“ und „Weinstadt“ besitzt.

Neben eher traditionellen kulturellen Angebote für die ‚Großen’ laden gleichzeitig äußerst attraktive Spielplätze, Skaterbahn etc. die ‚Kleinen’ bis ‚Halbstarken’ zu Aktivitäten ein – alle kommen am Binger Rheinufer auf ihre Kosten.


Bilder von der Landesgartenschau in Bingen am Rhein im Jahr 2008