Museum am Strom

Historisches Museum am Strom - Hildegard von Bingen

Museum am Strom

Museum am Strom

Historisches Museum am Strom - Hildegard von Bingen

Museum am Strom

Aktuelles

"Die wunderbare Welt des Hugo Gernsback" geht in die Verlängerung.

Die Sonderausstellung ist noch bis zum 07.01.2018 im Museum am Strom zu sehen.


Samstag, 25.November 2017, 18 Uhr,  freier Eintritt

Quelle: Stadt BingenVortrag:  „Steinreich-Grabungen 2016 Villa Rustica Binger Wald“

Prof. Dr. Heising und Studierende der Abteilung Provinzialrömische Archäologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg präsentieren erstmals ihre Forschungsergebnisse der Grabungskampagne 2016 an der Villa Rustica im Binger Wald


Sonntag, 26. November 2017, 15 Uhr: Vortrag und Führung mit dem Sammler Ralph Letsch (Luxembourg), Eintritt 4,50 €

„Die wundersame Wandlung des Hugo Gernsback“

Wie kein zweiter ist Gernsbacks Luxemburger Landsmann mit Leben und Werk des Technikpioniers, dem die diesjährige Sonderausstellung des Museums gewidmet ist, vertraut. Erst durch die Kooperation mit ihm, der auch an allen bisherigen Gernsback-Projekten (u.a. in Karlsruhe, Luxemburg, Epinal) beteiligt war, wurde es möglich, die Binger Ausstellung zu realisieren. Es sind also gewissermaßen Informationen aus allererster Hand, die den Besuchern im Rahmen der Veranstaltung geboten wird. In Form einer Kombiführung mit Beamer-Präsentationen wird hier der Lebensweg des Luxemburgers in der Neuen Welt nachgegangen – und dabei die Wandlung eines Technik-Freaks zum Medienstar beschrieben.


Quelle: Stadt BingenBuchvorstellung:

Freitag, dem 1. Dezember, um 16:30 Uhr, im Museum am Strom

Bingen im 19. Jahrhundert – das war weit mehr als Rheinromantik und Weinkultur. Auch in der Stadt des Mäuseturms und der heiligen Hildegard war die Zeit geprägt von tiefgreifendem Wandel und allgegenwärtigen Veränderungen. Aus der im Kern noch mittelalterlichen Kommune entwickelte sich langsam das moderne Bingen. Davon handelt der neue Band der offiziellen Binger Stadtgeschichte, der auf fast 300 Seiten tiefe Einblicke in die Lebenswelten der Bingerinnen und Binger zwischen 1816 und 1870 bietet – und zugleich deutlich über den Horizont einer rheinischen Kleinstadt hinaus weist: Verfasst von dem renommierten Wirtschafts- und Sozialhistoriker Dietrich Ebeling setzt die Darstellung auf eine Einordnung der lokalen Verhältnisse in die Strukturen der „großen“ Geschichte des 19. Jahrhunderts. So werden die fünfeinhalb Jahrzehnte zwischen Wiener Kongress und Reichsgründung, die vom Entstehen der bürgerlichen Gesellschaft ebenso wie durch die „Verkehrsrevolution“ geprägt waren, in ihren zeittypischen Auswirkungen auf die Rhein-Nahe-Stadt plastisch nachvollziehbar.


Freitag, 8.Dezember 2017 um 19.00 Uhr, Eintritt 5,00 €

Lesung im Rahmen der Veranstaltung Rheinhessen liest in der Sonderausstellung "Die wunderbare Welt des Hugo Gernsback" eine Koopertion mit der Vhs Bingen

Der Schauspieler Karsten Dörr, bekannt aus der SWR-Fernsehserie „Die Fallers“, liest in den Räumlichkeiten der Sonderausstellung „Die wunderbare Welt des Hugo Gernsback“ im Museum am Strom Texte aus dem Science-Fiction-Genre.

Hugo Gernsback ebnete dieser Literatursparte als Herausgeber von unterschiedlichen Zeitschriften, in denen er in unregelmäßigen Abständen auch wissenschaftlich orientierte Kurzgeschichten publizierte, die meistens eine fantastisch anmutende neue Entdeckung oder ein Abenteuer mit außerirdischen Lebewesen zum Gegenstand hatten, den Weg. Schließlich schuf der Verleger mit den „Amazing Stories“ ab 1926 das erste reine Science-Fiction Magazin.

Der Trendsetter selbst verfasste bereits 1911 den fantastischen Roman „Ralph 124 C 41+“, aus dem in der Lesung Auszüge zu hören sein werden. Zudem kommen auch andere Größen des Genres zu Wort, das von dem Technikfreak und Visionär Grensback nachhaltig beeinflusst wurde. Ein Zeichen für seine Verdienste auf diesem Gebiet ist bis heute der nach ihm benannte Hugo Award, der seit 1953 als einer der wichtigsten Preise dieser Gattung verleihen wird.


Nachbau einer mittelalterlichen Harfe aus dem 12. Jahrhundert

Reproduktion einer Harfe aus dem 12. Jh.Rainer M. Thurau ist Konstrukteur, Restaurator und Hersteller von Konzertharfen mit Weltruf und eigenem Atelier in Wiesbaden. Dort entstehen seine Nachbauten historischer Originalinstrumente, die u.a. in den großen Museen von Wien, Basel, Stuttgart und Bonn zu sehen sind.

Nun hat Herr Thurau auf der Basis intensiver Quellenstudien und einer jahrzehntelangen Erfahrung mit historischen Instrumenten eine Harfe geschaffen, wie Hildegard von Bingen sie vor 850 Jahren gespielt haben könnte: Ein Unikat, hergestellt exklusiv für das Museum am Strom und aus Materialien und mit Techniken des 12. Jahrhunderts.





HUGO GERNSBACK 1884-1967

2. Juni - 07. Januar 2018

Quelle: image by courtesy of Frank R. Paul estate, Questa, USADie Sonderausstellung 2017 widmet das Museum am Strom Hugo Gernsback, einem Vater der Science-Fiction-Literatur.

Diese schillernde Persönlichkeit wurde als Hugo Gernsbacher 1884 in Luxemburg geboren. Schon in frühester Jugend entwickelte er ein ausgeprägtes Faible für Technik, das ihn ein Leben lang nicht mehr losließ. 1904 in die USA ausgewandert, betrieb er dort zunächst einen Versand für Radiobastler und verdingte sich dann äußerst erfolgreich als Herausgeber einer Vielzahl von Magazinen zu unterschiedlichsten technischen Bereichen. Damit leistete er einen entscheidenden Beitrag zur Popularisierung der elektronischen Kultur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Neben Radio, Fernsehen und Haushaltselektronik reichte die Bandbreite der von ihm veröffentlichten Hefte aber auch bis hin zu Sexualwissenschaft und Empfehlungen für Campingurlaube. Dadurch, dass Gernsback in diesen Magazinen ebenfalls wissenschaftlich orientierte Kurzgeschichten publizierte, die meistens eine fantastisch anmutende neue Entdeckung oder ein Abenteuer mit außerirdischen Lebewesen zum Gegenstand hatten, ebnete er der Science-Fiction-Literatur den Weg.

Der ausschlaggebende Faktor für eine Ausstellung zu diesem außergewöhnlichen Mann im Museum am Strom ist, dass Hugo Gernsbacher hier in Bingen von 1901 bis 1902 am Technikum studierte und Kurse in Mathematik, Maschinenbau, Elektrizität, Physik sowie Chemie belegte. Grund genug, seiner zu seinem 50. Todestag (Gernsback verstarb 1967 in New York) zu gedenken.